| 23:33 Uhr

DEL-Playoffs
Favoriten siegen – außer München

Der Mannheimer Torschütze zum 1:1, David Wolf (vorn), nagelt beim 3:1-Sieg der Adler Ingolstadts Matt Pelech in die Bande.
Der Mannheimer Torschütze zum 1:1, David Wolf (vorn), nagelt beim 3:1-Sieg der Adler Ingolstadts Matt Pelech in die Bande. FOTO: Stefan Puchner / dpa
Köln. DEL-Playoffs: Kölner Haie und Adler Mannheim gewinnen auswärts.

(sid) Meister Red Bull München ist mit einer überraschenden Niederlage ins Play-off-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestartet. Der Hauptrundensieger unterlag dem Vorrunden-Neunten Fischtown Pinguins Bremerhaven nach Verlängerung mit 3:4 (2:0, 0:1, 1:2, 0:1).

Heimniederlagen kassierten auch zwei weitere Favoriten: Die Nürnberg Ice Tigers mussten sich den Kölner Haien zum Auftakt der „Best-of-7“-Serie 1:4 (1:2, 0:1, 0:1) geschlagen geben, nach Führung verlor der ERC Ingolstadt gegen die Mannheimer Adler mit 1:3 (0:0, 1:0, 0:3). Keine Blöße gab sich dagegen der Hauptrundenzweite Eisbären Berlin beim 4:1 (0:0, 2:1, 2:0) gegen Vizemeister Grizzlys Wolfsburg.

Olympia-Silbermedaillengewinner Frank Mauer (5.) und Torjäger Michael Wolf (11.) schossen die Münchner scheinbar beruhigend in Führung. Der Underdog aus dem Norden kämpfte sich aber durch den Anschlusstreffer von Jason Bast (25.) zurück ins Spiel und drehte die Partie gar dank Chris Rumble (51.) und Jan Urbas (55.). In der Red-Bull-Schlussoffensive schlug dann erneut Mauer (60.) zu und rettete sein Team in die Verlängerung – Nicholas Jensen erzielte nach 3:18 Minuten in der Overtime aber das Siegtor für Bremerhaven.



Für Köln war Pyeongchang-Held Felix Schütz mit zwei Toren (3./60.) der Sieggarant. David Wolf (52.), Davin Setoguchi (52.) und Marcus Kink (60.) drehten die Partie in Ingolstadt zugunsten der Adler.

Köln empfängt Nürnberg bereits am Donnerstag zum zweiten Spiel in der Domstadt, die weiteren Partien am Freitag (alle 19.30 Uhr) statt.