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WM-Aus gegen Dobey
Sherrocks Darts-Märchen ist zu Ende

 Eine dritte Überraschung bei der Darts-WM blieb Fallon Sherrock am Freitag verwehrt.
Eine dritte Überraschung bei der Darts-WM blieb Fallon Sherrock am Freitag verwehrt. FOTO: dpa / Tess Derry
London. Engländerin scheidet in der dritten Runde gegen Landsmann Chris Dobey aus. sid/dpa

 Die märchenhafte Reise von Fallon Sherrock bei der Darts-WM in London ist in der dritten Runde zu Ende gegangen. Die 25-Jährige, die als erste Frau bei einer WM einen Mann besiegt hatte und dieses Kunststück in der zweiten Runde wiederholte, verlor gegen ihren englischen Landsmann Chris Dobey 2:4 und verpasste den Einzug ins Achtelfinale. Sherrock darf sich mit 25 000 Pfund Preisgeld trösten. „Ich habe es genossen, hier zu spielen. Leider hat es gegen Chris nicht gereicht, er hat einfach klasse gespielt“, sagte die gelernte Friseurin.

Sherrock hatte in der ersten Runde durch ihren Sieg gegen Ted Evetts weltweit für Aufsehen gesorgt. Dieses nahm noch zu, als sie in der zweiten Runde den Weltranglistenelften Mensur Suljovic aus Österreich aus dem Turnier warf. „Diese Frau kann spielen“, lobte Dobey.

Im Match gegen den 29-jährigen Dobey knüpfte Sherrock zunächst an die starken Leistungen aus den ersten Runden an und ging mit 2:1 Sätzen in Führung. Vor allem bei ihren Versuchen auf die Doppelfelder glänzte sie. Ihre Quote konnte die alleinerziehende Mutter aber nicht halten. „Hollywood“ Dobey steigerte sich und siegte am Ende verdient. Er warf elf Mal die Höchstpunktzahl von 180 und traf dann auch die Doppel-Felder, bei denen er zu Beginn gepatzt hatte, bestens.