| 23:39 Uhr

Fall Breno: Indizien zur Brandstiftung verdichten sich

München. Das Feuer in der Villa des Brasilianers Breno vom FC Bayern München soll nach Medienberichten durch Brandstiftung entstanden sein. Dies gehe aus einem Gutachten hervor. Der 22 Jahre alte Breno steht unter Verdacht, im September 2011 seine Villa im Münchner Nobel-Vorort Grünwald vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben

München. Das Feuer in der Villa des Brasilianers Breno vom FC Bayern München soll nach Medienberichten durch Brandstiftung entstanden sein. Dies gehe aus einem Gutachten hervor. Der 22 Jahre alte Breno steht unter Verdacht, im September 2011 seine Villa im Münchner Nobel-Vorort Grünwald vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben.Die "Bild"-Zeitung berichtet, dass als Ursache für das Feuer in der angemieteten Villa des zur Zeit verletzten Innenverteidigers eindeutig Brandstiftung festgestellt worden sei. Einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge sind die Ursachen für den Brand zumindest "wahrscheinlich nicht technischer Natur".

Bei dem Feuer war Brenos Haus ausgebrannt, es entstand ein Millionenschaden. Breno saß knapp zwei Wochen in Untersuchungshaft. Anfang Oktober kam er gegen Zahlung einer Kaution und unter Auflagen wieder auf freien Fuß. Der Haftbefehl gegen ihn blieb bestehen. "Es gibt keinen Grund, dass wir den Haftbefehl aufheben lassen", sagte gestern der Sprecher der Münchner Staatsanwaltschaft, Thomas Steinkraus-Koch. Wann die Ermittlungen gegen den Fußball-Profi abgeschlossen sind, ist unklar. dpa