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Fahrerfeld beim Giro d'Italia lichtet sich

Campi Bisenzio. Vor der Fahrt ins Hochgebirge sind beim 99. Giro d'Italia weitere prominente Radprofis ausgestiegen. Vor der schweren 10. Etappe am heutigen Dienstag von Campi Bisenzio nach Sestola über 219 Kilometer mit vier Bergwertungen hat nach dem Sprintstar Marcel Kittel auch der Schweizer Zeitfahr-Olympiasieger Fabian Cancellara das Rennen aufgegeben. Agentur

Vor der Fahrt ins Hochgebirge sind beim 99. Giro d'Italia weitere prominente Radprofis ausgestiegen. Vor der schweren 10. Etappe am heutigen Dienstag von Campi Bisenzio nach Sestola über 219 Kilometer mit vier Bergwertungen hat nach dem Sprintstar Marcel Kittel auch der Schweizer Zeitfahr-Olympiasieger Fabian Cancellara das Rennen aufgegeben.

Kittel bleibt damit weiter ohne einen Giro-Erfolg auf italienischem Boden. Seine vier Etappensiege hatte der Thüringer 2014 in Irland und in diesem Jahr in den Niederlanden (je 2) geholt. Er gab neben dem Schutz der Gesundheit auch die lange Saison als Grund für seinen Ausstieg an. "Jetzt ist es an der Zeit zu verschnaufen, denn bis zur WM im Oktober in Katar ist es noch ein langer Weg. Und dort bietet sich Sprintern die seltene Chance, das Regenbogentrikot zu erobern", teilte Kittel mit. Es sei wichtig, dass er auf seine Fitness achte, er habe das Gefühl, dass er sich nach dem langen ersten Teil der Saison erholen müsse. "Ich werde bald ein Höhentrainingslager einlegen und mich auf den Rest der Saison vorbereiten", kündigte der 28-Jährige an.

Zeitfahr-Spezialist Cancellara quälte sich bei Regen und schwierigen Bedingungen trotz eines Magen-Darm-Virus noch im Zeitfahren am Pfingstsonntag, warf dann aber das Handtuch.



Nach dem Zeitfahrsieg des Außenseiters Primoz Roglic aus Slowenien in Chianti hatte Kittels Teamgefährte Gianluca Brambilla aus Italien das Rosa Trikot verteidigt.