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Fußball-Europa-League
Frankfurt freut sich auf Lazio, Herrlich kämpft um den Job

Frankfurt/Leverkusen. Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt freut sich auf die heutige Europa-League-Partie gegen Lazio Rom (21 Uhr/RTL Nitro). Nach dem erfolgreichen, aber aufgezwungenen Geisterspiel zum Auftakt bei Olympique Marseille (2:1) fiebert der Pokalsieger dem ersten Europacup-Heimspiel seit 1680 Tagen entgegen. dpa/sid

„Das wird ein absoluter Höhepunkt, dafür werden schon unsere Fans sorgen“, sagte Sportdirektor Bruno Hübner. Trotz der späten Anstoßzeit werden 47 000 Zuschauer in der WM-Arena am Stadtwald erwartet. „Wir haben gehört, dass die Fans Riesensachen vorbereiten“, sagte Abwehrspieler Marco Russ: „Ich denke, jeder Fan, ob 93 oder 19 Jahre alt, wird das am Donnerstag genießen.“

Bei Bayer Leverkusen wackelt der Stuhl von Heiko Herrlich bedenklich. Nach nur sechs Punkten aus sechs Spielen steht der Trainer vor dem ersten Europa-League-Heimspiel dieser Saison gegen AEK Larnaka (18.55/DAZN) gewaltig unter Druck. Nur ein überzeugender Sieg gegen Zyperns Pokalsieger und dazu drei Zähler am Sonntag beim Tabellennachbarn SC Freiburg (13.30 Uhr) können Herrlich unter dem Bayer-Kreuz aus der Schusslinie bringen. Mit Ralph Hasenhüttl steht angeblich schon ein neuer Trainer in den Startlöchern, der in der Länderspielpause übernehmen könnte.

RB Leipzig muss heute im Spiel bei Rosenborg Trondheim (18.55 Uhr/DAZN) auf die Mittelfeldspieler Kevin Kampl (erkältet) und Emil Forsberg (Adduktorenbeschwerden) verzichten. Beide traten die Reise gar nicht mit an. In Norwegen stehen die Leipziger nach dem 2:3 zum Auftakt gegen Red Bull Salzburg schon unter Druck. In der Bundesliga war das Team zuletzt aber im Aufwind.