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„Es hat nicht viel zusammengepasst“

 Felix Neureuther hatte kein gutes Wochenende. Foto: dpa
Felix Neureuther hatte kein gutes Wochenende. Foto: dpa FOTO: dpa
Val d'Isère. Die deutschen Skirennfahrer um Felix Neureuther haben beim Weltcup-Riesenslalom in Val d'Isère eine herbe Pleite kassiert. Als einziger DSV-Starter im Finale kam Routinier Neureuther am Sonntag nur auf den 16. Platz. Der Franzose Mathieu Faivre holte sich vor Heimpublikum seinen ersten Weltcup-Sieg. Er verwies Marcel Hirscher aus Österreich (+0,49 Sekunden) und Landsmann Alexis Pinturault (+1,11) auf die Plätze. sid/dpa

Die deutschen Skirennfahrer um Felix Neureuther haben beim Weltcup-Riesenslalom in Val d'Isère eine herbe Pleite kassiert. Als einziger DSV-Starter im Finale kam Routinier Neureuther am Sonntag nur auf den 16. Platz. Der Franzose Mathieu Faivre holte sich vor Heimpublikum seinen ersten Weltcup-Sieg. Er verwies Marcel Hirscher aus Österreich (+0,49 Sekunden) und Landsmann Alexis Pinturault (+1,11) auf die Plätze.

Die deutschen Techniker zeigten das zweitschlechteste Riesenslalom-Ergebnis seit mehr als drei Jahren. Noch weiter hinten waren sie nur beim Saisonfinale im März 2016, als Fritz Dopfer 17. wurde. "Ich bin echt nicht gut gefahren", gab Neureuther zu, dem am Ende 3,04 Sekunden auf Faivre fehlten. "Es hat nicht viel zusammengepasst. Es liegt viel Arbeit vor mir." Stefan Luitz als 35. und Dominik Schwaiger als 31. hatten es gar nicht erst in den zweiten Lauf geschafft. Dopfer und Benedikt Staubitzer, die beim Saisonstart in Sölden noch in die Punkte gefahren waren, fallen nach Verletzungen jeweils für den Rest der Saison aus.

Bei den Abfahrern hatte es Licht und Schatten gegeben. Josef Ferstl kam nach seinem Kreuzbandriss mit dem ordentlichen 19. Rang zurück. Andreas Sander, im Super-G noch Neunter, erlebte als 31. einen "Tag zum Vergessen". Der Norweger Kjetil Jansrud schnappte sich in beiden Rennen den Sieg.