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Erster echter Gradmesser für die Hornets

 Für den Kroaten Marko Sakic (rechts) ist die Zeit bei den Zweibrücker Hornets abgelaufen. Der Verein hat sich unter der Woche von dem Spieler getrennt. Foto: Marco Wille
Für den Kroaten Marko Sakic (rechts) ist die Zeit bei den Zweibrücker Hornets abgelaufen. Der Verein hat sich unter der Woche von dem Spieler getrennt. Foto: Marco Wille FOTO: Marco Wille
Zweibrücken. Einen harten Doppel-Spieltag hat Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken vor sich. Am Samstag sieht sich Trainer Richard Drewniak bei Spitzenreiter Bietigheim in der Außenseiterrolle, am Sonntag sollen im Heimspiel die Punkte aber gegen Hügelsheim her. Svenja Kissel

Richtungsweisende Spiele haben die Zweibrücker Hornets an diesem Wochenende vor sich. Bislang passt es für den Eishockey-Regionalligisten mit der Ausbeute: Mit den geplanten sechs Punkten aus zwei Partien ist der EHC um Trainer Richard Drewniak in die Runde gestartet. "Aber es läuft noch nicht so rund, wie wir uns das vorgestellt hatten", beklagt der 42-Jährige. Daher sieht er sein Team am Samstagabend, 19 Uhr, beim Spitzenreiter SC Bietigheim 1b auch klar in der Außenseiterrolle "Das wird echt schwer", sagt der EHC-Trainer, der sich vergangene Woche bei der Partie der Bietigheimer gegen Hügelsheim live von deren Stärke überzeugen konnte. Bietigheim, das seine drei bisherigen Begegnungen alle gewonnen hat, sei ein echter Gradmesser für die Zweibrücker. In der zurückliegenden Spielzeit warfen die Baden-Württemberger die Hornets nach zwei Siegen im Halbfinale aus den Playoffs. "Und sie haben sich noch mal sehr gut verstärkt." So kamen von Ligakonkurrent Stuttgart die Brüder Willi und Artur Gross, die die ohnehin gute Offensive verstärken. Daher fahre der EHC ohne Druck zum Auswärtsspiel, "obwohl ich dort natürlich die Punkte auch gerne mitnehmen würde".

Nach dem Wochenende wüssten die Hornets, wo sie stehen, erklärt Drewniak. Denn nur 23 Stunden nach dem Auswärtsspiel in Bietigheim empfängt der derzeitige Tabellenzweite am Sonntag um 19 Uhr die Baden Rhinos aus Hügelsheim in der Ice Arena. Das Team von Trainer Pavol Jankovic, das sich vor der Runde die Final-Teilnahme zum Ziel gesetzt hatte, steht dann bereits unter Zugzwang. Die ersten beiden Partien gegen Bietigheim und Schwenningen hat Hügelsheim verloren. Und auch die Hornets peilen gegen die Rhinos einen Sieg an. "Das Heimspiel sollten wir gewinnen. Wenn wir aus dem Wochenende dann drei Punkte mitnehmen, bin ich zufrieden", sagt Richard Drewniak.
Hornets trennen sich von Sakic

Fehlen wird in den beiden Spielen weiterhin der erkrankte Tomas Vodicka. Vom Kroaten Marko Sakic hat sich der Verein unter der Woche einvernehmlich getrennt. Er bestreitet derzeit ein Probetraining in Nord-Rhein-Westpfalzen. Der Stürmer hatte bislang noch nicht das aufs Eis gebracht, was Drewniak sich von ihm erhofft hatte. Ersatz für Sakic ist vorerst nicht vorgesehen. Die beiden Kontingentspieler-Plätze sind mit Vodicka und Adam Klein besetzt.

Neben dem erkrankten Vodicka muss Drewniak auch auf Georg Hähn, Dennis Walzer und Topscorer Maximilian Dörr sowie in Bietigheim auf Steven Teucke verzichten.