| 20:59 Uhr

Fußball-Bundesliga
Weinzierl soll VfB in die Spur bringen

Markus Weinzierl wird neuer Trainer beim VfB Stuttgart.
Markus Weinzierl wird neuer Trainer beim VfB Stuttgart. FOTO: dpa / Guido Kirchner
Stuttgart. Trainer bekommt in Stuttgart Vertrag bis 2020. sid

Jetzt ging es doch ganz schnell. Der VfB Stuttgart hat im zweiten Anlauf doch noch seinen Wunschtrainer bekommen. Markus Weinzierl tritt bei den Schwaben die Nachfolge des am Sonntag entlassenen Tayfun Korkut an und soll das Tabellenschlusslicht schnell wieder in die Spur bringen. Beim fünfmaligen deutschen Meister erhielt der 43-Jährige, der erstmals am heutigen Mittwoch das Training leitet, einen Vertrag bis 2020. Das bestätigte der Fußball-Bundesligist gestern.

„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe. Der VfB ist ein großer Verein, der sich momentan in einer sportlich schwierigen Situation befindet. Dennoch bin ich vom Potenzial der Mannschaft und des Vereins überzeugt“, sagte Weinzierl in einem offiziellen Statement.

Auch Sportvorstand Michael Reschke äußerte sich nach schweren Tagen optimistisch: „Mit Markus Weinzierl haben wir einen absolut erfolgshungrigen Trainer verpflichtet, der die Bundesliga genau kennt und weiß, auf was es in unserer Situation ankommt. Wir sind davon überzeugt, mit Weinzierl den richtigen Trainer für unseren VfB verpflichtet zu haben.“



Weinzierl stand am Neckar bereits nach dem Aus von Aufstiegs-Trainer Hannes Wolf (37) Ende Januar ganz oben auf der Wunschliste. Der gebürtige Straubinger stand zu Jahresbeginn aber noch bei seinem Ex-Klub Schalke 04 unter Vertrag und deshalb nicht zur Verfügung. Weinzierl, der seit 15 Monaten ohne Job war, wird erstmals am 20. Oktober gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund auf der VfB-Bank sitzen.

Stuttgart hatte nach dem 1:3 am vergangenen Samstag bei Hannover 96 die Reißleine gezogen und Korkut nach nur einem Sieg aus sieben Ligaspielen vor die Tür gesetzt.