| 23:13 Uhr

Fußball-Bundesliga
Situation beim HSV bleibt nach 1:1 gegen 96 prekär

Wohl eher ein Elfmeter für Hamburg: 96-Verteidiger Salif Sané (re.) legt HSV-Angreifer Filip Kostic – aber straffrei.
Wohl eher ein Elfmeter für Hamburg: 96-Verteidiger Salif Sané (re.) legt HSV-Angreifer Filip Kostic – aber straffrei. FOTO: Daniel Reinhardt / dpa
Hamburg. (sid) Nach dem versöhnlichen Ende bedankte sich Bernd Hollerbach bei den HSV-Fans für deren Geduld und Unterstützung, derweil regte sich Horst Heldt nach dem 1:1 (0:1) im Nordderby zwischen dem Hamburger HSV und Hannover 96 über Schiedsrichter Sascha Stegemann auf.

„Das war eine klare Rote Karte“, sagte Hannovers Sportchef zu der vermeintlichen Notbremse von Kyriakos Papadopoulos in der 63. Minute an Felix Klaus. Der Grieche sah dann in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote Karte, was Heldt aber auch nicht milder stimmen konnte. Von Hamburger Seite bekam der Unparteiische ebenfals sein Fett weg. „Das war ein klarer Elfmeter für uns“, sagte Sportchef Jens Todt zu einem Foul von Salif Sané an Kostic (45.). Für den HSV bleibt es prekärer, auch wenn Hollerbach sagte: „Wir werden es packen.“ Iver Fossum (37.) traf zunächst für Hannover, ehe Filip Kostic (86.) dem HSV nach chaotischen Tagen noch einen Punkt sicherte.