| 22:31 Uhr

Fußball
Reschke beginnt beim VfB: „Es wird ein hartes Ringen“

Stuttgart. (dpa) Die Gründe für Michael Reschke erklärte Wolfgang Dietrich ohne Zögern – gut vernetzt, anerkannter Fachmann, Teamplayer. Warum der VfB Stuttgart aber überhaupt einen neuen Sportvorstand brauchte und die Zusammenarbeit mit Jan Schindelmeiser nicht weitergeht, wollte der Präsident des schwäbischen Bundesliga-Clubs dagegen im Detail nicht erläutern. „In diesem Falle hat das Vertrauen gefehlt. Deswegen haben wir diese Entscheidung einstimmig in allen Gremien getroffen“, lautete die knappe Antwort von Dietrich bei Reschkes Vorstellung am Montag.Den bisherigen Kaderplaner des FC Bayern München verpflichteten die Stuttgarter schon einen Tag nach Schindelmeisers Freistellung am 4. August und einigten sich mit dem 59 Jahre alten Fußball-Fachmann auf einen Vertrag bis 2020. „Es gab ein paar strategische Gründe für diese Entscheidung“, erläuterte Reschke. „Die Ausgliederung mit dem starken Partner Mercedes an der Seite, mit Möglichkeiten, die auch Visionen realistisch erscheinen lassen.“

(dpa) Die Gründe für Michael Reschke erklärte Wolfgang Dietrich ohne Zögern – gut vernetzt, anerkannter Fachmann, Teamplayer. Warum der VfB Stuttgart aber überhaupt einen neuen Sportvorstand brauchte und die Zusammenarbeit mit Jan Schindelmeiser nicht weitergeht, wollte der Präsident des schwäbischen Bundesliga-Clubs dagegen im Detail nicht erläutern. „In diesem Falle hat das Vertrauen gefehlt. Deswegen haben wir diese Entscheidung einstimmig in allen Gremien getroffen“, lautete die knappe Antwort von Dietrich bei Reschkes Vorstellung am Montag.Den bisherigen Kaderplaner des FC Bayern München verpflichteten die Stuttgarter schon einen Tag nach Schindelmeisers Freistellung am 4. August und einigten sich mit dem 59 Jahre alten Fußball-Fachmann auf einen Vertrag bis 2020. „Es gab ein paar strategische Gründe für diese Entscheidung“, erläuterte Reschke. „Die Ausgliederung mit dem starken Partner Mercedes an der Seite, mit Möglichkeiten, die auch Visionen realistisch erscheinen lassen.“

Der neue Anteilseigner kaufte sich für 41,5 Millionen Euro in die neu gegründete VfB-AG ein, nachdem die Mitglieder vor allem wegen des Vertrauens in Schindelmeisers Art und Arbeit der Ausgliederung zugestimmt hatten. Warum er gehen musste, kann der 53-Jährige noch immer nicht nachvollziehen, wie er in einem Interview des Kicker deutlich machte. Seinem Nachfolger habe er aber „alles Gute für die schwierige Aufgabe“ gewünscht.

Reschkes erster Eindruck ist positiv, auch wenn er dem Aufsteiger ein schwieriges Jahr in der Bundesliga prophezeite: „Gestern das Spiel spricht auch für sich. Es wird ein hartes Ringen, in der Bundesliga zu bleiben. Es wäre schon hilfreich, wenn uns der ein oder andere sinnvolle Coup gelingen würde“, sagte Reschke mit Blick auf geplante Transfers.