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Fußball-Bundesliga
Mainzer Wiedersehen mit dem „Ex“

Wolfsburgs Trainer Martin Schmidt hat sieben Jahre für Mainz 05 gearbeitet.
Wolfsburgs Trainer Martin Schmidt hat sieben Jahre für Mainz 05 gearbeitet. FOTO: dpa / Peter Kneffel
Mainz. Wolfsburg mit Trainer Martin Schmidt empfängt an diesem Samstag den FSV.

(dpa) Für Fabian Frei ist es das „wichtigste Spiel der Saison“. Für Stefan Bell eine „verrückte Geschichte“ und der Argentinier Pablo De Blasis hält das Spiel des FSV Mainz 05 beim VfL Wolfsburg für „etwas Besonderes“: An diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) treffen die Mainzer ihrer früheren Trainer Martin Schmidt wieder, der seit knapp zwei Wochen die „Wölfe“ trainiert.

Nur Rouven Schröder erinnerte am Donnerstag zur Sicherheit daran: „Wir spielen gegen Wolfsburg, nicht gegen Martin.“ Der Sportvorstand der 05er hatte den Schweizer erst Ende Juli nach sieben Jahren beim FSV verabschiedet. Schmidts Vertrag in Mainz lief sogar noch bis Juni 2018, aber Schröder musste nicht lange überlegen, diesen Kontrakt aufzulösen, als das Angebot des VfL Wolfsburg kam. „Wir haben den Weg gern frei gemacht. Denn es ist eine Chance für Martin. Aber wir wissen auch, was uns erwartet“, sagte der 41-Jährige. Der Manager appelliert, sich auf das Geschehen auf dem Feld zu konzentrieren. „Man trifft doch immer mal wieder auf einen alten Bekannten.“

Für Schmidts Nachfolger Sandro Schwarz ist diese Partie etwas Besonderes. „Er kennt meine Spielweise, ich seine. Es wird spannend“, meinte der 38-Jährige. „Wolfsburg definiert sich über Ballbesitz. Wir müssen die Zuspiele in die Spitze abklemmen und bei Balleroberungen schnell umschalten“, sagte Schwarz, der besonders die Kreise des Ex-Mainzers Yunus Malli, von Daniel Didavi und der Liverpool-Leihgabe Divock Origi eingrenzen will. Der VfL ist auf Sieg eingestellt. Schmidt startete mit zwei Unentschieden gegen Bremen und in München. „Wenn wir wieder ein Remis erreichen, bin ich nicht zufrieden“, meinte Malli.