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FSV Mainz 05
Mainz 05: Beierlorzer auch bei Heim-Debüt siegreich

  Der neue Mainzer Trainer Achim Beierlorzer hat hat zum Auftakt mit den Rheinhessen zwei Siege gefeiert.     Foto: dpa
Der neue Mainzer Trainer Achim Beierlorzer hat hat zum Auftakt mit den Rheinhessen zwei Siege gefeiert. Foto: dpa FOTO: dpa / Thomas Frey
Mainz. Achim Beierlorzer hat mit seinem neuen Klub FSV Mainz 05 auch bei seiner Heimpremiere einen Sieg gefeiert. Eine Woche nach dem furiosen 5:1-Auswärtserfolg beim Debüt des Trainers in Hoffenheim bezwangen die Mainzer im Rhein-Main-Duell gestern Abend Eintracht Frankfurt mit 2:1 (0:1).

Nach einer Roten Karte für Dominik Kohr (44./Notbremse) hatten die Gastgeber mehr als eine Halbzeit in Überzahl agiert.

Karim Onisiwo (50.) und Joker Adam Szalai (69.) drehten nach dem Frankfurter Führungstreffer durch Martin Hinteregger (34.) die Partie. Während sich die Mainzer nach dem fünften Saisonsieg und mit nun 15 Zählern Richtung Tabellenmittelfeld orientieren, verpasste es die Eintracht vier Tage nach dem Europa-League-Erfolg beim FC Arsenal auch in der Liga in die Erfolgsspur zurückzukehren und zudem erstmals seit 33 Jahren beim rheinhessischen Rivalen zu gewinnen.

„Wir haben es in der zweiten Halbzeit gut gemacht. Wir freuen uns riesig über den Sieg im Derby. Wir haben in der zweiten Halbzeit viel Druck gemacht“, sagte Szalai bei DAZN. Der Frankfurter Danny da Costa sah den Hauptgrund für die Niederlage im Platzverweis: „Eine komplette Halbzeit in Unterzahl spielen zu müssen, ist nicht ganz so einfach“. Hinteregger war sich sogar sicher, dass „wir uns drei Punkte holen, wenn wir 90Minuten in Gleichzahl spielen“.



Die Partie hatte mit rund zehn minütiger Verspätung begonnen, nachdem aus dem Eintracht-Fanblock mehrere pyrotechnische Leuchtfeuer, Rauchkörper sowie ein Böller auf den Rasen geflogen waren. Sebastian Rode und Filip Kostic wurden beim Versuch, den eigenen Anhang zur Räson zu rufen, unwirsch verscheucht. Schiedsrichter Manuel Gräfe bat beide Mannschaften erneut in die Kabine, ehe er die Partie anpfiff.

Die Atmosphäre blieb allerdings danach beinahe so frostig wie die Temperaturen. Aus Protest gegen die Montagsspiele verzichteten die Mainzer exakt 15:30 Minuten auf die üblichen Gesänge – Frankfurts Anhänger sogar die komplette erste Hälfte.