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| 23:44 Uhr

Olympische Winterspiele in Südkorea
Herausforderung am Donnerstag

Pyeongchang. Riesenslalom verlegt: Zeitplan der alpinen Ski-Wettbewerbe gerät durcheinander.

Nach der vertagten Gold-Chance saß Viktoria Rebensburg bei Live-Musik aus Bayern im deutschen Haus und aß am unerwartet freien Tag mit ihrem Team zu Mittag. Im Fernsehen beobachtete die Skirennfahrerin, wie die Snowboarderinnen im Slopestyle-Finale mit dem starken Wind kämpften und reihenweise stürzten. Der Sturm in Pyeongchang brachte die Sportler gestern an ihre Grenzen und führte wie tags zuvor zu Verschiebungen und Absagen. Das hatte zur Folge, dass sich das deutsche Team auf einen Super-Donnerstag mit zwei Medaillenchancen binnen weniger Stunden einstellen muss.

„Das war auch richtig, dass wir nicht fahren“, sagte Rebensburg, „so macht Rennen fahren keinen Sinn. Es sind Olympische Spiele, da ist es wichtig, dass die Verhältnisse fair sind.“ Weil am Sonntag bereits die Abfahrt bei den Herren abgesagt worden war, kommt es am Donnerstag nun zu einem Super-Ski-Tag mit den beiden aus deutscher Sicht vielversprechendsten Alpin-Wettkämpfen binnen weniger Stunden. Für 2 Uhr MEZ ist nun der erste Durchgang des Riesenslaloms geplant, für 3.30 Uhr MEZ, die Abfahrt der Herren und für 5.45 Uhr MEZ das Finale im Riesentorlauf. In der Abfahrt zählt Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen zu den Medaillen-Kandidaten, auch Andreas Sander traut sich einen Coup zu.

Für den Deutschen Skiverband ist der Doppel-Renntag logistisch eine Herausforderung, Alpinchef Wolfgang Maier muss jedenfalls nach der Abfahrt auf schnellstem Weg das Skigebiet wechseln und von Jeongseon nach Yongpyong flitzen. „Das ist alles lösbar“, sagte er, „es gibt nur eine Taktik: Ruhe und Sicherheit ausstrahlen. Je weniger man diskutiert, was wäre wenn, desto einfacher geht‘s.“