| 23:41 Uhr

Fußball-Bundesliga
Gelungenes Heim-Debüt für VfB-Trainer Korkut

Stuttgarts Trainer Tayfun Korkut und Sportvorstand Michael Reschke nehmen sich nach dem Spiel in den Arm.
Stuttgarts Trainer Tayfun Korkut und Sportvorstand Michael Reschke nehmen sich nach dem Spiel in den Arm. FOTO: Marijan Murat / dpa
Stuttgart. (sid) Tayfun Korkut klatschte energisch mit Sportvorstand Michael Reschke ab, ein ganzer Club und seine Fans pusteten durch: Der VfB Stuttgart hat bei der Heimpremiere seines keinesfalls euphorisch empfangenen neuen Trainers einen immens wichtigen Sieg im Abstiegskampf gefeiert.Durch das etwas schmeichelhafte 1:0 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach hat sich der Bundesliga-Rückkehrer ein Vier-Punkte-Polster zum Relegationsplatz erarbeitet. Dagegen verlieren die Fohlen nach der dritten Niederlage in Folge langsam den Kontakt zu den Europapokalrängen.

(sid) Tayfun Korkut klatschte energisch mit Sportvorstand Michael Reschke ab, ein ganzer Club und seine Fans pusteten durch: Der VfB Stuttgart hat bei der Heimpremiere seines keinesfalls euphorisch empfangenen neuen Trainers einen immens wichtigen Sieg im Abstiegskampf gefeiert.Durch das etwas schmeichelhafte 1:0 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach hat sich der Bundesliga-Rückkehrer ein Vier-Punkte-Polster zum Relegationsplatz erarbeitet. Dagegen verlieren die Fohlen nach der dritten Niederlage in Folge langsam den Kontakt zu den Europapokalrängen.

„Das tut sehr gut. Wir haben gewiss nicht unverdient gewonnen“, sagte VfB-Kapitän Christian Gentner und lobte den neuen Coach: „Wir haben früh gemerkt, dass wir dem Gegner offensiv nicht mehr weh tun können. Da ging es ums Verteidigen. Das hat Tayfun Korkut uns in den letzten zwei Wochen gut eingeimpft.“

Mit Blick auf die schlechten Ergebnisse der Konkurrenz erklärte Reschke: „Es war ein tolles Wochenende für den gesamten Club. Aber der Kampf um den Klassenerhalt wird ein zähes Ringen.“



Schon in der fünften Minute gingen die Stuttgarter nach Vorarbeit von Mario Gomez durch Daniel Ginczek in Führung. Die Schwaben zeigten danach eine ermutigende Leistung – zumindest bis zur Halbzeitpause. Später wurden die VfB-Aktionen fahriger, die Gladbacher kamen auf, machten aber aus ihrer Überlegenheit zu wenig. Auch der in der zweiten Hälfte eingewechselte Brasilianer Raffael konnte die Partie nicht drehen.

Gladbachs Nationalspieler Lars Stindl haderte entsprechend: „Wir kriegen gleich mit der ersten Chance das Gegentor. Damit haben wir uns das Leben unnötig schwer gemacht. Wir hatten viele gute Ideen, aber bringen uns selbst um die Möglichkeiten.“