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Coronavirus-Pandemie
Eberl zu „Szenarien negativer Art“: Gladbach handlungsfähig

 Sieht Borussia Mönchengladbach der Corona-Krise gewachsen: Sportdirektor Max Eberl. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Sieht Borussia Mönchengladbach der Corona-Krise gewachsen: Sportdirektor Max Eberl. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Mönchengladbach. Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach ist offenbar auch für die schlimmsten Folgen der Coronavirus-Pandemie gerüstet. dpa

„Wenn dann aber alle Szenarien der negativen Art eintreten sollten, kann ich sagen: Borussia bleibt handlungsfähig“, sagte Sportdirektor Max Eberl in einem Interview der „Rheinischen Post“. „Nicht nur, weil wir eine Mannschaft haben, die außergewöhnlich ist, nicht nur von den Charakteren, sondern auch von der sportlichen Werthaltigkeit her.“

Borussia Mönchengladbach ist der erste Fußball-Profiverein, bei dem die Spieler freiwillig auf einen Teil ihres Gehalts verzichten. Geschäftsführer Stephan Schippers geht nicht davon aus, dass zeitnah wieder Fußball gespielt wird. „Der Spielbetrieb ist ja erstmal bis zum 2. April aufgehoben, aber ich glaube aufgrund der Aktualität der Ereignisse nicht, dass wir dann schon wieder anfangen werden“, sagte der 52-jährige Schippers, auch Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Fußball Liga (DFL), in dem gleichen Interview.

„Wir hoffen ja, dass wir diese Spiele ohne Zuschauer machen können, um die Saison halbwegs vernünftig zu Ende zu bringen und den wirtschaftlichen Schaden für die Clubs und für alle anderen Branchen, die wirtschaftlich und gesellschaftlich am Fußball hängen, einigermaßen zu begrenzen“, sagte Eberl.



Laut Schippers bedeuten die letzten vier Heimspiele der Borussia ohne Zuschauer einen Fehlbetrag von zehn Millionen Euro.

Interview der Rheinische Post online, kostenpflichtig

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