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DFB-Projektleiter
Drees glaubt an Videobeweis: „Laufender Prozess“

 Bittet um Geduld für den umstrittenen Videobeweis: DFB-Projektleiter Jochen Drees. Foto: Arne Dedert
Bittet um Geduld für den umstrittenen Videobeweis: DFB-Projektleiter Jochen Drees. Foto: Arne Dedert
Berlin. Der Videobeweis wird sich nach Ansicht von Jochen Drees als Projektleiter beim Deutschen Fußball-Bund trotz aller Kritik bewähren. dpa

„Wenn wir uns in zehn Jahren wiedertreffen, dann bin ich mir sicher, dass wir deutlich weiter sind. Wir müssen lernen, das Thema Video-Assistent als Projekt zu sehen. Es wird immer ein laufender Prozess bleiben“, sagte der 49-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Drees ist überzeugt: „Der Video-Assistent macht den Fußball gerechter.“

Der ehemalige Bundesliga-Referee räumte ein, dass der Videobeweis noch immer umstritten ist. „Die Öffentlichkeit diskutiert nicht über die Vielzahl der guten und richtigen Entscheidungen, sondern vielmehr darüber, was in wenigen Einzelsituationen nicht optimal gelaufen ist“, nannte er als Grund für die noch nicht vollständige Akzeptanz. Er wies in dem Zusammenhang die Annahme zurück, dass es durch den Video-Assistenten keine Szenen mit Ermessenspielraum für den Schiedsrichter mehr gebe.

In der vergangenen Woche hatte Drees, der seit einem Jahr das Projekt Video-Assistent beim DFB leitet, bei einem Workshop mit Clubvertretern in Köln bereits eine positive Bilanz der vergangenen Bundesliga-Saison gezogen: „Wir haben 82 Fehlentscheidungen verhindert. Das ist für mich super.“ Der Videobeweis wurde in der Saison 2017/18 in der Bundesliga eingeführt, in diesem Jahr wird er auch in der 2. Bundesliga angewendet.



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