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Fußball-Bundesliga
Gladbacher in Topform wollen schwarze Serie beenden

Freiburg. Die Frage nach der schwarzen Serie in Freiburg beantwortete Dieter Hecking grimmig. „Das interessiert mich nicht. Vergangenheit ist Vergangenheit“, sagte der Trainer von Borussia Mönchengladbach vor dem Gastspiel beim Sportclub heute Abend um 20.30 Uhr.

Die jüngsten Auftritte in der Fußball-Bundesliga geben auch wenig Anlass zur Sorge.

Im Schatten der Torfabrik aus dem knapp 100 Kilometer entfernten Dortmund spielte sich die Gladbacher Borussia zuletzt in den Fokus. Seit vier Spielen sind die Fohlen ungeschlagen, zwölf Tore schenkten Jonas Hofmann, Alassane Plea & Co. ihren Gegnern dabei ein. Auch Rekordmeister Bayern München hatte der Offensivpower nichts entgegenzusetzen. Der Lohn: Gladbach ist derzeit erster Dortmund-Jäger und kann mit einem Sieg nach Punkten zumindest vorübergehend mit dem Spitzenreiter gleichziehen.

Doch Freiburg scheint für die Elf vom Niederrhein so etwas wie der Angstgegner zu sein. Der letzte Sieg an der Dreisam datiert noch aus gemeinsamen Zweitligajahren der beiden Klubs. Am 10. Dezember 2007 schossen Sascha Rösler und Rob Friend einen 3:1-Erfolg heraus.



Für den letzten Bundesligasieg der Gladbacher in Freiburg muss in den Geschichtsbüchern sogar noch weiter zurückgeblättert werden. Im März 2002 traf Arie van Lent zum 1:0.

„In Freiburg ist es immer schwer für uns. Der Platz ist klein, es gibt viele Zweikämpfe“, sagte Thorgan Hazard. Trainer Hecking war das so wohl noch gar nicht bewusst. „Ich schreite ihn morgen mal ab“, scherzte er.

Trotz aller Statistiken gehört Freiburg für Hecking zu den bevorzugten Spielorten. „Ich spiele gerne in Freiburg, auch unabhängig von den Ergebnissen. Das ist noch ein Verein in Reinkultur. Mit Christian Streich steht ein toller Kollege an der Seitenlinie. Und es ist immer warm dort“, sagte der 54-Jährige.