| 23:21 Uhr

Borussia Dortmund
BVB setzt auf Hoffnungsträger Reus

 Der letzte große Auftritt von Marco Reus: Beim 3:2-Erfolg des BVB im Pokal-Halbfinale im April 2017 erzielte er das 1:0 beim FC Bayern.
Der letzte große Auftritt von Marco Reus: Beim 3:2-Erfolg des BVB im Pokal-Halbfinale im April 2017 erzielte er das 1:0 beim FC Bayern. FOTO: dpa / Peter Kneffel
Marbella. (sid) Marco Reus posierte mit den Fans noch für ein paar Selfies, dann stieg der Dortmunder Hoffnungsträger mit einem breiten Grinsen an Bord des Fluges EW1909 Richtung Marbella. Die Leidenszeit des Fußball-Nationalspielers nach siebenmonatiger Verletzungspause ist vorbei. Jetzt will Reus mit Borussia Dortmund nach einer turbulenten Hinrunde richtig durchstarten.

(sid) Marco Reus posierte mit den Fans noch für ein paar Selfies, dann stieg der Dortmunder Hoffnungsträger mit einem breiten Grinsen an Bord des Fluges EW1909 Richtung Marbella. Die Leidenszeit des Fußball-Nationalspielers nach siebenmonatiger Verletzungspause ist vorbei. Jetzt will Reus mit Borussia Dortmund nach einer turbulenten Hinrunde richtig durchstarten.

„Er hat uns an allen Ecken und Enden gefehlt“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Ein wenig Geduld ist aber noch gefragt. Reus könnte nach seinem im Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt (2:1) erlittenen Kreuzbandriss im Februar sein lang ersehntes Comeback beim Tabellendritten geben, der als letzter Bundesligist die Vorbereitung auf die Rückrunde aufnahm. Im Trainingslager in Spanien (bis 9. Januar) soll der 28 Jahre alte Offensivstar zumindest Teile des Teamtrainings absolvieren.

Bei anderen etablierten Kräften geht es schneller. Trainer Peter Stöger kann wieder auf den schmerzlich vermissten Außenverteidiger Lukasz Piszczek (Außenbandanriss im rechten Knie) setzen. „Er ist ein absolut stabilisierender Faktor in unserer Mannschaft“, sagte Sportdirektor Michael Zorc.



Piszczek ist bei den Westfalen fest für den Rückrundenauftakt am 14. Januar gegen den VfL Wolfsburg eingeplant, bei Mario Götze (Bänderteilriss) und Gonzalo Castro (Außenbandriss) besteht zumindest Hoffnung. „Mario ist mit seiner Qualität und Persönlichkeit ein wichtiger Faktor“, sagte Stöger, der aber „keinen Druck“ aufbauen will. Für den Nachfolger des nach einer Negativserie entlassenen Peter Bosz geht es in Marbella in erster Linie darum, die Mannschaft weiter zu stabilisieren und im taktischen Bereich zu arbeiten. „Die Spieler haben eine solche Qualität, dass ich glaube, dass man sie nur daran erinnern muss, dass es diese Laufwege gibt“, sagte Stöger.