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Fußball
Australien und Dänemark dürfen jubeln

 Mit wildem Bart zur WM: Australiens Kapitän Mile Jedinak war beim 3:1 gegen Honduras an allen drei Toren seiner Mannschaft beteiligt.
Mit wildem Bart zur WM: Australiens Kapitän Mile Jedinak war beim 3:1 gegen Honduras an allen drei Toren seiner Mannschaft beteiligt. FOTO: dpa / Brendan Esposito
Sydney. Das WM-Teilnehmerfeld ist fast komplett. Deutschland droht eine Vorrunde mit Spanien oder England.

31 von 32 Teilnehmern für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland stehen fest. Australien schaffte gestern durch ein 3:1 (0:0) gegen Honduras im Playoff-Rückspiel die Qualifikation für die Endrunde. Die Socceroos, die die bessere Mannschaft waren, qualifizierte sich zum fünften Mal für eine WM-Endrunde. Zum umjubelten Siegbringer der Australier wurde Kapitän Mile Jedinak, der an allen drei Treffern maßgeblich beteiligt war. Der 33-Jährige von Aston Villa trat zunächst den Frei­stoß, den Henry Figueroa ins eigene Tor abfälschte (54.). Zudem ließ Jedinak bei einem Hand- und Foulelfmeter (72. und 85.) Donis Escobar im Tor von Honduras keine Chance. Alberth Elis (90.+4) traf zum Endstand. Der letzte Platz wurde gestern Nacht zwischen Peru und Neuseeland (Hinspiel 0:0) vergeben.

Den letzten europäischen Platz hatte sich am Dienstagabend Dänemark geschnappt. Auch dank des dreifachen Torschützen Christian Eriksen gewannen die Dänen mit 5:1 (2:1) in Irland und sicherten sich nach dem 0:0 im Hinspiel souverän und verdient ihre fünfte WM-Teilnahme. Binnen drei Minuten drehten die Dänen in Dublin einen 0:1-Rückstand durch die Treffer von Andreas Christensen (29. Minute) und Eriksen (32.). Mittelfeldspieler Eriksen von Tottenham Hotspur sorgte dann mit seinen weiteren Toren (63./74.) für Klarheit. Nicklas Bendtner (90.) traf zum Endstand. Die Gastgeber waren durch Shane Duffy (6. Minute) früh in Führung gegangen.

Deutschland wird bei der Auslosung am 1. Dezember im Moskauer Kreml nun im ersten Topf sein und somit in der Gruppenphase nicht auf andere Favoriten wie Brasilien, Argentinien oder Frankreich treffen können. Ein Vorrunden-Duell mit Spanien oder England, die in Topf zwei sind, ist hingegen möglich. Die 32 Teams werden gemäß ihrer Weltranglistenplatzierungen vom Oktober den vier Töpfen zugeteilt. In der Vorrunde können nur maximal zwei Teams aus Europa in einer Gruppe aufeinandertreffen. Eine mögliche Gruppenkonstellation wäre für Deutschland beispielsweise Spanien, Senegal und Japan. Eine leichtere Konstellation mit Kroatien, Iran und Panama ist auch möglich.