| 23:42 Uhr

Fußball-Bundesliga
Aubameyang ist auch bei BVB-Spiel in Berlin nicht dabei

Dortmunds Trainer Peter Stöger muss heute wieder auf sein Enfant terrible verzichten.
Dortmunds Trainer Peter Stöger muss heute wieder auf sein Enfant terrible verzichten. FOTO: Guido Kirchner / dpa
Dortmund. Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund verzichtet auch im Auswärtsspiel bei Hertha BSC am heutigen Freitag (20.30 Uhr/Eurosport 2 HD xtra) auf seinen wechselwilligen Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang. Der 28-Jährige fehlte gestern Abend beim Abflug Richtung Hauptstadt. „Er trainiert in Dortmund. Wir haben zurzeit den Eindruck, dass er im Kopf mit anderen Dingen beschäftigt und deshalb nicht voll fokussiert ist", ließ BVB-Sportdirektor Michael Zorc nach ersten Medienberichten via Twitter mitteilen.

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund verzichtet auch im Auswärtsspiel bei Hertha BSC am heutigen Freitag (20.30 Uhr/Eurosport 2 HD xtra) auf seinen wechselwilligen Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang. Der 28-Jährige fehlte gestern Abend beim Abflug Richtung Hauptstadt. „Er trainiert in Dortmund. Wir haben zurzeit den Eindruck, dass er im Kopf mit anderen Dingen beschäftigt und deshalb nicht voll fokussiert ist“, ließ BVB-Sportdirektor Michael Zorc nach ersten Medienberichten via Twitter mitteilen.

Schon seit Langem gibt es Spekulationen über einen vorzeitigen Aubameyang-Abschied. Der Bundesliga-Torschützenkönig gilt als Wunschkandidat von Trainer Arsène Wenger beim FC Arsenal. Bei den Londonern könnte er Alexis Sanchez ersetzen, der vor einem Wechsel zu Manchester United stehen soll. Am Mittag hatte BVB-Trainer Peter Stöger Aubameyang eine Begnadigung unter Bedingungen ausgesprochen: „Er entscheidet mit seiner Einstellung, ob er berücksichtigt wird. Ich plane mit ihm, wenn er Gas gibt.“ Aubameyang hatte vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg (0:0) am Wochenende die Mannschaftsbesprechung geschwänzt, Stöger warf ihn deshalb aus dem Kader. Für den Gabuner war es die dritte Suspendierung innerhalb von 14 Monaten.

Hertha BSC will unterdessen auch unter erschwerten Bedingungen die positive Heimbilanz gegen Dortmund ausbauen und erneut ein Topteam der Fußball-Bundesliga ärgern. „Wir haben immer einen Plan. Vielleicht hilft die letzte Gier, der letzte Wille“, erklärte Berlins Trainer Pal Dardai vor der Partie im Olympiastadion. Der Ungar verspürt trotz winterlicher Verhältnisse wachsende Vorfreude: „20.30 Uhr, ein schönes Stadion, ein geiles Spiel und ganz Deutschland guckt zu.“ Der Ungar wird vor erwarteten 65 000 Fans – davon 6000 BVB-Anhänger – wohl die Elf aufbieten, die zum Rückrunden-Auftakt beim VfB Stuttgart unglücklich mit 0:1 verloren hatte.