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Eishockey
Erste Gespräche über neuen Vertrag

Ex-NHL-Profi Marco Sturm kann sich vorstellen, noch länger als Bundestrainer zu arbeiten.
Ex-NHL-Profi Marco Sturm kann sich vorstellen, noch länger als Bundestrainer zu arbeiten. FOTO: Marius Becker / dpa
Augsburg. Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm fühlt sich in seinem Amt richtig wohl.

(sid) Bundestrainer Marco Sturm hat mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) Gespräche über eine Vertragsverlängerung über 2018 hinaus aufgenommen. „Es macht Spaß, ich könnte mir vorstellen, es weiterzumachen. Ich bin noch jung, in einem guten Alter, ich kann und muss noch viel lernen“, sagte der 39-Jährige vor dem Deutschland Cup am Wochenende.

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) mit Präsident Franz Reindl an der Spitze hatte bereits signalisiert, die bislang erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem früheren NHL-Profi auch über das Vertragsende hinaus fortführen zu wollen. „Das positive Signal kam schon“, sagte Sturm, der die DEB-Auswahl seit seinem Amtsantritt im Juli 2015 zurück in die erweiterte Weltspitze geführt hat.

In der zurückliegenden Woche habe es ein Gespräch gegeben, weitere würden folgen. „Nach dem Deutschland Cup bin ich auf Amerika-Reise, Ende November werden wir uns weiter unterhalten“, sagte Sturm. Es seien noch einige Punkte zu klären. Der frühere NHL-Stürmer hofft unter anderem darauf, dass Reindl sich im nächsten Jahr erneut zum Präsidenten wählen lassen will.



Das Heimturnier in Augsburg mit den Gegnern Russland, Slowakei und USA wird er vor allem nutzen, um Erkenntnisse für seinen Olympia-Kader zu gewinnen, den er Mitte Januar nominieren muss. Für die Winterspiele in Pyeongchang im kommenden Februar wünscht sich Sturm ähnlich gute Auftritte wie bei den zurückliegenden Turnieren unter seiner Leitung.