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Erneuter Wurf-Skandal bei Heimspiel des FC St. Pauli

Hamburg. Da wollte Freude beim FC St. Pauli nach dem 2:0 (1:0) im Zweitliga-Topspiel gegen Eintracht Frankfurt am Montagabend nicht aufkommen. Nach einer Wurfattacke gegen Frankfurts Pirmin Schwegler in der 48. Minute stand das Spiel vor dem Abbruch. Er wurde von einer Kassenrolle aus Pappe zwar nicht verletzt, aber getroffen. Der Vorfall war glimpflicher als der am 1

Hamburg. Da wollte Freude beim FC St. Pauli nach dem 2:0 (1:0) im Zweitliga-Topspiel gegen Eintracht Frankfurt am Montagabend nicht aufkommen. Nach einer Wurfattacke gegen Frankfurts Pirmin Schwegler in der 48. Minute stand das Spiel vor dem Abbruch. Er wurde von einer Kassenrolle aus Pappe zwar nicht verletzt, aber getroffen. Der Vorfall war glimpflicher als der am 1. April im Erstliga-Heimspiel gegen Schalke 04. Nach einem Bierbecherwurf auf Schiedsrichter-Assistent Thorsten Schiffner wurde die Partie in der 87. Minute beim Stand von 0:2 abgebrochen. Der DFB bestrafte St. Pauli, das nach dem Abstieg das erste Heimspiel der neuen Zweitliga-Saison mindestens 50 Kilometer außerhalb Hamburgs und vor nicht mehr als 12 500 Zuschauern austragen musste. Es fand in Lübeck statt. St. Pauli bezwang den FC Ingolstadt vor 10 093 Zuschauern mit 2:0. "Die Irren sterben nie aus", sagte St. Paulis Sportchef Helmut Schulte nach dem neuerlichen Vorfall. sid