Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 23:04 Uhr

Erneut Vorwürfe gegen Leipzig

Ingolstadt. Agentur

Immer wieder RB Leipzig. Schon wieder sorgt die Personal-Suche des finanzkräftigen Erstliga-Aspiranten für Ärger bei der Konkurrenz. Jüngstes Beispiel ist das angebliche Interesse des designierten Bundesliga-Aufsteigers an Trainer Ralph Hasenhüttl, der sich mit RB-Sportdirektor und Noch-Cheftrainer Ralf Rangnick in seiner österreichischen Heimat getroffen hat.

Mit der Kontaktaufnahme seien "Grenzen des Erlaubten und des Fairplay" übertreten worden, wetterte FCI-Geschäftsführer Harald Gärtner in einer Mitteilung des Vereins. Ob der Cheftrainer des FC Ingolstadt selbst ein mögliches Interesse hat, trotz Vertrag bis 2017 zu den lukrativen RasenBallsportlern zu wechseln, bleibt offen. "Ralf Rangnick und Ralph Hasenhüttl haben sich nicht zu einer Vertragsverhandlung getroffen, sondern sich unter Kollegen ausgetauscht. Das sollte unter Trainern erlaubt sein", sagte Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff gestern. Er fügte an: "Wenn wir tatsächlich in Erwägung ziehen würden, Ralph Hasenhüttl als unseren Cheftrainer zu verpflichten, dann würden wir selbstverständlich auf Ingolstadt zugehen und natürlich die Grundsätze des Fairplays einhalten."

Ein Wechsel zum Newcomer RB Leipzig, der für 33 Millionen Euro unweit der Red Bull Arena eine Trainings-Akademie auf Weltklasse-Niveau errichtete, ist derzeit gerade bei jüngeren Spielern hoch im Kurs. "Hier kann sich jeder junge Spieler individuell sehr gut entwickeln", betonte RB-Kapitän Dominik Kaiser.

Doch die Top-Transfers wie beim Acht-Millionen-Stürmer Davie Selke oder den Nachwuchs-Nationalspielern Lukas Klostermann und Willi Orban gingen alle mit viel Nebengeräuschen über die Bühne.

Am Betzenberg sprach der ehemalige Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz nach dem Weggang des Eigengewächses Orban von einem "Dolchstoß in den Stolz eines FCK-Fans" und machte den Wechsel am Geld fest. Dabei bestätigte Orban - der nur eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag nutzte - später Gespräche mit Kuntz, dass dieser intern Verständnis für einen Wechsel zu RB zeigte.