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Spielerwechsel
England bricht alle Rekorde bei Transfer-Ausgaben

London. Die Clubs aus der englischen Premier League haben in der abgelaufenen Wintertransferperiode erneut das meiste Geld ausgegeben. Insgesamt investierten die 20 Vereine rund 464 Millionen Euro für neue Spieler – bei Einnahmen in Höhe von etwa 372 Millionen. Allein am letzten Tag der Frist, dem so genannten „Deadline Day“, kauften der FC Arsenal und Co. für 170 Millionen ein. Beide Summen stellen einen Rekord dar. Den teuersten Transfer gönnte sich der FC Liverpool, der für Innenverteidiger Virgil van Dijk 85 Millionen Euro nach Southampton überwies. Auch Manchester City stärkte seine Defensive weiter: Aymeric Laporte kam für 65 Millionen Euro von Athletic Bilbao. Vereinsrekord.

Mit etwa 75,5 Millionen Euro (Einnahmen von knapp 113 Millionen) liegen die deutschen Bundesliga-Clubs auf Rang drei hinter den Spaniern, die rund 277 Millionen ausgaben (Einnahmen 166 Millionen). Hier zahlte allein der FC Barcelona mindestens 120 Millionen Euro für den brasilianischen Offensivspieler Philippe Coutinho an den FC Liverpool. Die Clubs der französischen Ligue 1 zahlten etwa 57,3 Millionen Euro für neue Spieler, die der italienischen Serie A kauften für knapp 30 Millionen ein.