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Eishockey: Hornets nur ein Spielball für Meister EHC Heilbronn

Zweibrücken/Heilbronn. Mit einer bösen Klatsche hat der EHC Zweibrücken am Freitagabend seine letzte Auswärtspartie in der Hauptrunde der Regionalliga Südwest beendet. Bei Tabellenführer EHC Heilbronn war der Zweibrücker Minikader auf verlorenem Posten und musste sich am Ende deutlich mit 3:18 (1:3/1:9/1:6) geschlagen geben. maw



Lediglich sieben Akteure aus der ersten Garde standen Trainer Richard Drewniak zur Verfügung. Mit Spielern der 1b-Mannschaft und der Junioren wurde kurzerhand eine Nottruppe zusammengebastelt, um überhaupt antreten zu können. Dabei feierte der erst 16-jährige Marco Voltz ein gelungenes Debüt in der Verteidigung und wurde anschließend zum besten Spieler seines Teams gewählt.

Nur im ersten Abschnitt gelang es den Hornets, die Partie einigermaßen offen zu gestalten. Nach Vorarbeit von Marco Voltz und Miroslav Hantak verkürzte Angreifer Benedikt Riedl (11.) zum zwischenzeitlichen 1:2. Aber spätestens ab dem zweiten Drittel ging den aufopferungsvoll kämpfenden Hornets die Puste aus, und Heilbronn legte quasi im Minutentakt nach. Stephan Machura (27.) und Miroslav Hantak (47.) trugen sich auf Zweibrücker Seite noch in die Torschützenliste ein. Ersatztorwart Niklas Hirtz durfte ab der 30. Minute ein wenig Spielpraxis in der Eishockey-Regionalliga sammeln.