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EHCZ: Drittes Halbfinalspiel mit aller Macht erzwingen

Zweibrücken. Ein echtes Endspiel steht für die Zweibrücker Hornets an. Im zweiten Playoff-Halbfinale an diesem Sonntag um 17 Uhr bei den Bietigheim Steelers muss für den Zweibrücker Eishockey-Regionalligisten ein Sieg her, will er die Chance auf den Finaleinzug wahren. Svenja Kissel

"Wir müssen in Bietigheim eine andere Einstellung und eine größere Laufbereitschaft an den Tag legen als im Hinspiel bei uns", fordert Hornets-Trainer Richard Drewniak. Zumal die junge Bietigheimer Mannschaft beim 5:2-Erfolg beim EHC Zweibrücken in der ersten Partie der Best-of-Three-Serie ihren Willen und ihre Konditionsstärke deutlich unter Beweis gestellt hatte.

"Mit langsamem Spiel kommen wir da nicht weit. Nur wenn wir bereit sind, genau so viel zu investieren wie Bietigheim , haben wir eine Chance", macht Drewniak klar. Doch obwohl die Zweibrücker keine optimale Leistung abgeliefert hatten, seien sie nicht chancenlos gewesen, macht der Trainer seiner Mannschaft, die bis hierhin eine überragende Saison gespielt hat, Mut. "Die Gäste haben nur einfach mehr für den Sieg getan." Die Hornets müssen am Sonntag "noch eine ordentliche Schippe drauflegen, um das dritte Spiel mit aller Macht zu erzwingen - das ist unser Ziel".

Einfach werde diese Aufgabe auswärts in der Ege Trans Arena in Bietigheim aber sicher nicht. "Zumal sich die Frage stellt, welche Spieler aus der Zweitligamannschaft der Steelers, die selbst spielfrei hat, in den Kader rücken." Schon im Hinspiel hatte mit Marco Windisch ein Bietigheimer den Hornets das Leben schwer gemacht, der in dieser Saison bereits mehrfach für die Profimannschaft auf dem Eis stand. Nicht ganz sicher sind aufseiten der Zweibrücker die Einsätze von Tomas Vodicka und Topscorer Ben Payne, die unter der Woche erkrankt sind, sowie von Bernd Hartfelder.