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Rote Teufel
1. FC Kaiserslautern kommt beim Kampf um Lizenz voran

Kaiserslautern. Der finanziell angeschlagene 1. FC Kaiserslautern ist hinsichtlich der Lizenzerteilung gestern einen Schritt weitergekommen. Eine regionale Investorengruppe, zu der die Kaiserslauterer Unternehmer Hans Sachs und Klaus Dienes gehören, plant, dem Fußball-Drittligisten Eigenkapital in Höhe von drei Millionen Euro zuzuführen. dpa

An diesem Dienstag wird Lauterns Kreditgeber Quattrex in die Verhandlungen einsteigen. Das Finanzunternehmen hatte den Pfälzern eine Frist bis Dienstagabend gesetzt und stellt nur dann ein weiteres Darlehen zur Verfügung, wenn der Traditionsverein ein langfristiges Konzept vorlegen kann. Mit einer endgültigen Einigung ist in den kommenden Tagen zu rechnen. Bis zum 28. Mai muss der FCK die noch fehlenden Mittel in Millionenhöhe für die Drittliga-Lizenz beim DFB nachweisen.

Unterdessen gab der Verein bekannt, dass der ehemalige Bundesliga-Profi Andreas Buck nicht mehr als Vereinsvorstand des e.V. tätig ist, sondern ab sofort der erste Markenbotschafter des Fußball-Drittligisten wird. Den Vorstandsposten hatte Buck erst im Februar diesen Jahres übernommen.