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3. Fußball-Liga
FCK hofft auf Geschlossenheit

 Martin Bader ist beim 1. FC Kaiserslautern gefordert.
Martin Bader ist beim 1. FC Kaiserslautern gefordert. FOTO: dpa / Sebastian Gollnow
Kaiserslautern. Der Drittligist nimmt das Training wieder auf. Die Insolvenz droht weiterhin. dpa

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern ist rund drei Wochen vor Wiederbeginn der Rückrunde in die Vorbereitung gestartet. Trainer Sascha Hildmann begrüßte am Freitag zunächst die zuletzt angeschlagenen Akteure, während das restliche Aufgebot am Montag zum Fitnesstest auf dem Betzenberg eintrifft. Vom 11. bis 19. Januar geht es ins Trainingslager nach Málaga/Spanien mit Testspielen gegen den ungarischen Meister Mol Vidi FC (14. Januar) und den chinesischen Erstligisten Shanghai Shenhua (17. Januar).

Der Tabellenelfte aus der Pfalz will die Aufstiegs-Ambitionen trotz der schwachen Hinrunde mitsamt der Trennung von Trainer Michael Frontzeck weiter hochhalten, mit Neuverpflichtungen ist frühestens in zwei Wochen zu rechnen. „Jeder hat bei uns die Chance, im Kader dabeizusein. Das soll auch so bleiben. Wir leben von der Geschlossenheit“, sagt Geschäftsführer Martin Bader.

Nach wie vor aber droht dem FCK das finanzielle Aus. Durch fehlende liquide Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro sowie die Rück­zahlung der Fan-Anleihe in einer Größenordnung von 6,7 Millionen Euro belaufen sich die roten Zahlen auf rund 12 Millionen Euro, die bis zur Einreichung der Lizenzunterlagen am 1. März als Liquidität nachgewiesen werden müssen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der FCK mit einem Umsatzrückgang von 60 Prozent und einem Verlust von mehr als fünf Millionen Euro.