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Dritte Fußball-Liga
FCK-Trainer Hildmann setzt auf Wut und Zorn

 Nach dem unglücklichen 1:1 gegen Zwickau geht für Trainer Sascha Hildmann und seinen FCK der Blick allmählich nach unten.
Nach dem unglücklichen 1:1 gegen Zwickau geht für Trainer Sascha Hildmann und seinen FCK der Blick allmählich nach unten. FOTO: dpa / Uwe Anspach
Kaiserslautern. Drittligist 1. FC Kaiserslautern steht vor Partie bei Fortuna Köln unter Druck: Die Abstiegszone rückt immer näher.

Das Saisonziel Wiederaufstieg ist für Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern in weite Ferne gerückt. Damit der Tabellenzwölfte nach nur einem Sieg aus den vergangenen vier Partien nicht noch weiter abrutscht, muss am Samstagnachmittag (14 Uhr/Sky) bei Fortuna Köln ein Sieg her. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt aktuell nur noch sieben Punkte. „Es wird eine schwere Partie. Wir müssen unser Spiel aggressiv durchziehen und viel Druck aufbauen“, forderte Trainer Sascha Hildmann am Donnerstag. „Ich hoffe, dass wir nach dem Spielausgang gegen Zwickau jetzt ein wenig Wut und Zorn entwickeln, um uns das, was wir am Samstag unglücklich verloren haben, zurückzuholen. Wir brauchen den Mut, immer weiterzumachen – Kopf in den Wind und Feuer frei!“

Um gegen die nur vier Punkte schlechtere Fortuna Zählbares mitnehmen zu können, bedarf es einer Steigerung im Offensivspiel. Die mangelhafte Chancenverwertung mit nur 27 Treffern aus 25 Saisonspielen ist weiter das große Manko bei den Roten Teufeln. „Da versuche ich auch in die Köpfe der Spieler zu kommen. Mit viel Geduld wollen wir das Selbstvertrauen wieder aufbauen und an ihre Stärken appellieren, um den Bock vor dem Tor umzustoßen“, erklärte Hildmann.

Personell können die Pfälzer zum ersten Mal seit Wochen fast aus den Vollen schöpfen. Nur die beiden Langzeitverletzten Dylan Esmel (Kreuzbandriss) und Lukas Spalvis (Reha nach Knorpelschaden) fehlen weiterhin. Bei dem seit August ausfallenden Stürmer Spalvis gibt es jedoch positive Nachrichten: Der 24-Jährige macht in der Reha erste Schritte mit dem Ball am Fuß. Ein Comeback noch in dieser Saison ist dennoch unwahrscheinlich.



(dpa)