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Leichtathlet nicht gesperrt
Freispruch für gedopten Dreispringer Claye

New York. Dreispringer Will Claye muss trotz einer positiven Dopingprobe keine Konsequenzen fürchten. Die amerikanische Anti-Doping-Agentur (Usada) gab nun bekannt, dass das bei einem Urintest am 1. August nachgewiesene Clenbuterol wohl auf den Verzehr von kontaminiertem Fleisch in Mexiko zurückzuführen sei.

Eine andere Erklärung sei „unwahrscheinlich“. Bei Claye (27), Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen von London 2012 und Rio 2016, waren im Rahmen einer Trainingskontrolle Spuren des Kälbermastmittels gefunden worden. Die Usada prüfte daraufhin nach eigenen Angaben die Aufenthaltsorte des Sportlers, seine Ernährungsgewohnheiten und Laborberichte. So kam es zum „Freispruch“. Der zweimalige Hallenweltmeister Claye holte in London neben Dreisprung-Silber noch Weitsprung-Bronze.