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Drei WM-Journalisten überfallen

Johannesburg. Zwei Tage vor dem Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika sind drei Journalisten von Bewaffneten in ihrer Unterkunft überfallen und ausgeraubt worden. Bei den Opfern handelt es sich um einen Spanier und zwei Portugiesen, berichtete die Polizei gestern. "Einer der Journalisten wachte auf und bemerkte die Räuber

Johannesburg. Zwei Tage vor dem Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika sind drei Journalisten von Bewaffneten in ihrer Unterkunft überfallen und ausgeraubt worden. Bei den Opfern handelt es sich um einen Spanier und zwei Portugiesen, berichtete die Polizei gestern. "Einer der Journalisten wachte auf und bemerkte die Räuber. Er wurde gezwungen, sich auf den Boden zu legen", sagte Polizeisprecher Hangwani Mulaudzi. Eine halbe Stunde lang sollen die Täter einem der Portugiesen eine Pistole an die Schläfe gedrückt haben. Der Vorfall ereignete sich am frühen Mittwochmorgen gegen 4 Uhr in der Lodge der Journalisten in den Magaliesbergen, unweit des WM-Ortes Rustenburg. Verletzt wurde niemand; Schüsse seien nicht gefallen. Die beiden anderen Journalisten hätten geschlafen. Die Unbekannten sollen mehrere Zimmer der Unterkunft nach Wertgegenständen durchsucht haben. Sie entkamen mit den Laptops und der Fotoausrüstung der Journalisten, ihren Pässen, ihrer Kleidung sowie anderen Gegenständen. dpa