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Dortmund: Keine Freigabe für Mchitarjan, Guerreiro im Anflug

Dortmund. Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund will Henrich Mchitarjan nicht für einen sofortigen Wechsel freigeben. "Wir haben die Frage nach einer vorzeitigen Trennung trotzdem intensiv in allen Gremien diskutiert und sind zu dem Entschluss gekommen, dass Mchitarjan auch in der nächsten Saison in Dortmund bleibt", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke . Agentur

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund will Henrich Mchitarjan nicht für einen sofortigen Wechsel freigeben. "Wir haben die Frage nach einer vorzeitigen Trennung trotzdem intensiv in allen Gremien diskutiert und sind zu dem Entschluss gekommen, dass Mchitarjan auch in der nächsten Saison in Dortmund bleibt", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke .

Vorwürfe erhob Mchitarjans Berater Mino Raiola. "Micki hat seit Monaten das Versprechen der BVB-Verantwortlichen, dass er den Verein in diesem Sommer verlassen darf. Dortmund hat ein offizielles Angebot vorliegen. Aber jetzt haben die BVB-Bosse Angst vor den eigenen Fans. Plötzlich sagen sie zu Micki, dass er nächste Saison ablösefrei gehen soll. Das ist ganz schlechtes Management", wird Raiola zitiert. Manchester United soll für den Mittelfeldspieler rund 24 Millionen Euro bieten. Der Vertrag des Armeniers läuft 2017 aus. Borussia Dortmund könnte nur bei einem Transfer vor der nächsten Saison eine größere Summe einnehmen. Den Vizemeister verlassen haben bereits Mats Hummels (Bayern München) und Ilkay Gündogan (Manchester City ). Für beide kassierte der BVB insgesamt 60 Millionen Euro .

Einen Teil dieses Geldes werden die Dortmunder offenbar in Portugals Nationalspieler Raphaël Guerreiro investieren. Nach einem Bericht der französischen Sportzeitung "L'Equipe" sollte der 22 Jahre alte Linksverteidiger vom FC Lorient gestern in Paris eine sportmedizinische Untersuchung absolvieren und danach einen Vierjahresvertrag beim BVB unterschreiben. Als Ablöse sind zwölf Millionen Euro im Gespräch.