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Warnung
Dopingexperte Seppelt verzichtet auf WM-Reise

Berlin. Der ARD-Doping-Experte Hajo Seppelt hat den Verzicht auf eine Reise zur Fußball-WM auch mit der Sorge begründet, in Russland womöglich festgehalten zu werden. Das Bundeskriminalamt hätten ihm mitgeteilt, dass er im schlimmsten Fall kaserniert werden könnte oder dass es eine Ausreisesperre gegen ihn geben könnte, sagte Seppelt gestern.

Er hatte wesentlich zur Aufklärung des systematischen Sportbetrugs in Russland beigetragen. Dem Berliner Journalisten war im Mai das Visum für die WM verweigert worden. Diese Entscheidung war – auch auf internationalen Druck – von Russland wieder zurückgenommen worden. Seppelt sollte im Falle einer Einreise zu den laufenden russischen Ermittlungen vernommen werden. In diesem Zusammenhang war er von den deutschen Sicherheitsbehörden gewarnt worden.