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Dimitrijevic glaubt an die serbische Mannschaft

Zweibrücken. Wegen des Bürgerkriegs auf dem Balkan kam Dimitrije Dimitrijevic (Foto: pma) 1993 nach Deutschland. Er wohnte in Zweibrücken, spielte als Profi beim FC Homburg, war danach Spielertrainer beim SV Niederauerbach, Palatia Limbach und der DJK Ballweiler. Gespannt verfolgt er derzeit die Spiele der Fußball-WM

Zweibrücken. Wegen des Bürgerkriegs auf dem Balkan kam Dimitrije Dimitrijevic (Foto: pma) 1993 nach Deutschland. Er wohnte in Zweibrücken, spielte als Profi beim FC Homburg, war danach Spielertrainer beim SV Niederauerbach, Palatia Limbach und der DJK Ballweiler. Gespannt verfolgt er derzeit die Spiele der Fußball-WM. "Doch die Wünsche und Träume hängen immer noch an dem Land, aus dem ich komme", sagt der 43-Jährige. Und dieses Land ist Serbien, der heutige Gegner der deutschen Elf. Trotz der guten Vorstellung der deutschen Mannschaft gegen Australien und der Niederlage Serbiens gegen Ghana glaubt "Dimi" an einen Sieg Serbiens. "Deutschland hat ein überragendes Spiel abgeliefert. Aber Australien war ein schwacher Gegner. Und Serbien hat etwas wiedergutzumachen", meint der neue Trainer des Saarlandligisten SC Friedrichsthal. Dabei hofft er, dass die Serben endlich die Spielanlage zeigen, die sie gut können. "Das Kurzpassspiel, sich schnell bewegen, das ist unser Spiel. Gegen Ghana haben wir vor allem lange Bälle gespielt. Das passt nicht zu uns." Für das Spiel gegen Deutschland hat er einen Tipp: "Angriff ist die beste Abwehr. Wir müssen früh ins Spiel eingreifen. Und eigentlich müssen wir nur ein Tor mehr schießen als die Deutschen", meint er schmunzelnd. uo