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Die US Open starten fast pünktlich

 Julia Görges überstand gestern die erste Runde der US Open gegen ihre Landsfrau Kristina Barrois. Foto: Foley/dpa
Julia Görges überstand gestern die erste Runde der US Open gegen ihre Landsfrau Kristina Barrois. Foto: Foley/dpa
New York. Die Tennis-Stars pusteten erst einmal durch: Wirbelsturm "Irene" hat die US Open verschont. Unter blauem Himmel begann gestern wie geplant das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Die Organisatoren in New York hatten vor dem ersten Aufschlag alles daran gesetzt, die minimalen Schäden zu beseitigen

New York. Die Tennis-Stars pusteten erst einmal durch: Wirbelsturm "Irene" hat die US Open verschont. Unter blauem Himmel begann gestern wie geplant das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Die Organisatoren in New York hatten vor dem ersten Aufschlag alles daran gesetzt, die minimalen Schäden zu beseitigen. Die Veranstalter verschoben lediglich den Auftakt auf einigen Plätzen nach hinten. Betroffen von den kleinen Änderungen waren neben Tommy Haas und Philipp Kohlschreiber auch Kristina Barrois und Julia Görges. Deren deutscher Vergleich, den Görges gestern mit 6:3 und 6:2 gewann, wurde um eine Stunde verlegt.Görges zeigte sich sehr erleichtert über das relativ geringe Ausmaß der Schäden in der Millionen-Metropole. "Ich bin recht froh, dass nichts passiert ist und 'Irene' nett zu uns war. Alle sind glücklich und zufrieden", teilte die an Nummer 19 gesetzte Bad Oldesloerin mit.

Sogar freuen durfte sich Tobias Kamke, denn der Lübecker wurde wegen der Spielplanänderungen für das Eröffnungsmatch im 24 000 Fans fassenden Arthur-Ashe-Stadium angesetzt. Für den Abend hatte sich dort Bürgermeister Michael Bloomberg angekündigt und wollte die New Yorker loben, wie die Organisatoren mitteilten. Auch über den Bezirk Queens, in dem das Billie Jean King National Tennis Center liegt, fegten Windböen mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde hinweg - allerdings hatten Meteorologen wesentlich Schlimmeres prophezeit. Seit Sonntagnachmittag beseitigten Arbeiter die kleinen Schäden auf der Anlage, hängten neue Fahnen auf, programmierten die große Anzeigetafel am Eingang zum Arthur-Ashe-Stadium und trockneten die Plätze.

Zu den Sorgen der Veranstalter am Montagmorgen gehörte noch die Frage, wie die Fans den Flushing Meadows Corona Park erreichen. Die U-Bahn-Linie 7, die aus Manhattan kommend den East River unterquert und als Hochbahn Richtung Osten auf Long Island weiterfährt, verkehrte jedoch wieder. Aufatmen durfte auch Sabine Lisicki, die nach ihrem Turniersieg in Dallas einen Weg finden musste, nach New York zu fliegen. Die Nachrichten ihrer deutschen Kolleginnen aus dem "Big Apple" vernahm die Berlinerin daher mit Erleichterung. "Sieht so aus, als ob alles morgen planmäßig laufen würde. Hoffentlich klappt's auch", teilte Lisicki aus Texas mit.



Nach Angaben ihres Managements sollte die Berlinerin am Montagnachmittag (Ortszeit) eintreffen und bereits am Dienstag gegen Aljona Bondarenko aus der Ukraine ins Turnier einsteigen. Ein Zweitrunden-Schlagerspiel gegen Venus Williams könnte folgen. Auch die um ihr verletztes rechtes Knie bangende Andrea Petkovic musste mit einer Ansetzung ihrer Erstrunden-Partie gegen Qualifikantin Jekaterina Bytschkowa aus Russland für Dienstag rechnen. dpa