| 21:50 Uhr

Tennis
Die Tennis-Brüder scheitern jeweils im Halbfinale

Stuttgart. (dpa) Glückwünsche zum Finaleinzug tauschten die Tennis-Brüder Alexander und Mischa Zverev nicht mehr aus. Vor dem Auftakt zum wichtigsten deutschen Herren-Event am heutigen Montag im westfälischen Halle hatten die derzeit besten deutschen Profis am Wochenende beide noch die Chance auf eine Titel-Sause. Doch in den jeweiligen Halbfinals hatte überraschend nicht nur der routiniertere Mischa Zverev, sondern auch Top-Talent Alexander Zverev das Nachsehen. So endeten die Rasen-Turniere in Stuttgart und s‘Hertogenbosch ohne eine feiernde Tennis-Familie Zverev.

(dpa) Glückwünsche zum Finaleinzug tauschten die Tennis-Brüder Alexander und Mischa Zverev nicht mehr aus. Vor dem Auftakt zum wichtigsten deutschen Herren-Event am heutigen Montag im westfälischen Halle hatten die derzeit besten deutschen Profis am Wochenende beide noch die Chance auf eine Titel-Sause. Doch in den jeweiligen Halbfinals hatte überraschend nicht nur der routiniertere Mischa Zverev, sondern auch Top-Talent Alexander Zverev das Nachsehen. So endeten die Rasen-Turniere in Stuttgart und s‘Hertogenbosch ohne eine feiernde Tennis-Familie Zverev.

„Hoffentlich sorge ich für ein, zwei Überraschungen in Halle und Wimbledon. Ich hoffe, dass es so weitergeht in den nächsten Wochen“, bilanzierte Mischa Zverev dennoch zufrieden. Wimbledon ist der sportliche Höhepunkt der Rasensaison. Gerade zu den Karriere-Plänen des jüngeren Hamburgers, dem als künftiger Nummer eins gehandelten Alexander Zverev, würden positive Schlagzeilen dort passen. Vier Wochen nach seinem Masters-Erfolg von Rom verpasste es der Jungstar, das enttäuschende Erstrunden-Aus bei den French Open vergessen zu machen. Zum Ärger der Stuttgarter Veranstalter hatte er dem niederländischen s‘Hertogenbosch den Vorzug gegeben und verlor nach einem schwachen zweiten Satz gegen den Luxemburger Gilles Muller im Halbfinale 6:7 (5:7), 2:6.

Damit wartet der 20-Jährige noch auf seinen ersten Turniererfolg auf Rasen, ebenso wie sein Bruder auf seinen Premieren-Titel auf der ATP-Tour. Etwas früher als Alexander war Mischa Zverev am Samstag mit dem Handtuch über den Schultern und gesenktem Kopf rund 550 Kilometer entfernt vom Platz getrottet. 7:6 (7:2), 6:7 (4:7), 5:7 gegen den Spanier Feliciano Lopez leuchtete als bitteres Ergebnis auf den kleinen Leinwänden des Stuttgarter Center Courts auf. In dieser Woche setzen beide im westfälischen Halle die Vorbereitung auf Wimbledon fort.