| 23:14 Uhr

Tennis
Die Krönung der zweiten Tennis-Karriere für Del Potro

Indian Wells. (sid) Den größten Titel seines zweiten Tennislebens widmete Juan Martin del Potro einem langjährigen Weggefährten, der vor wenigen Wochen von ihm gegangen war. Seite an Seite mit Cesar, dem treuen Neufundländer mit dem dichten schwarzen Fell, hatte del Potro düstere Tage überstanden. Nach Cesars Tod besaß der sanfte Riese die Kraft, die letzten Meter auf seinem Weg zur sportlichen Wiederauferstehung alleine zurückzulegen. „Jeder weiß, dass ich kurz davor stand, mit dem Tennis aufzuhören“, sagte del Potro nach dem denkwürdigen Triumph beim Masters in Indian Wells. Mit 6:4, 6:7 (8:10), 7:6 (7:2) hatte der Argentinier im bislang besten Match der Saison dem Schweizer Maestro Roger Federer dessen erste Niederlage des Jahres zugefügt und damit in der kalifornischen Wüste ein Comeback gekrönt, mit dem er selbst nicht mehr gerechnet hatte. „Unvorstellbar“ sei dieser Moment in seiner Leidenszeit gewesen, als vier Operationen an beiden Handgelenken nicht nur die Fortsetzung seiner Karriere infrage stellten. „Vor ein paar Jahren hatte ich sehr schlechte Phasen, an die ich nicht mehr denken möchte“, sagte del Potro. Jetzt genieße er sein Leben wieder, die Reisen um die Welt und die Duelle auf der Profitour. Im Alter von 29 Jahren hat das einstige Supertalent zurück zu alter Klasse gefunden.

(sid) Den größten Titel seines zweiten Tennislebens widmete Juan Martin del Potro einem langjährigen Weggefährten, der vor wenigen Wochen von ihm gegangen war. Seite an Seite mit Cesar, dem treuen Neufundländer mit dem dichten schwarzen Fell, hatte del Potro düstere Tage überstanden. Nach Cesars Tod besaß der sanfte Riese die Kraft, die letzten Meter auf seinem Weg zur sportlichen Wiederauferstehung alleine zurückzulegen. „Jeder weiß, dass ich kurz davor stand, mit dem Tennis aufzuhören“, sagte del Potro nach dem denkwürdigen Triumph beim Masters in Indian Wells. Mit 6:4, 6:7 (8:10), 7:6 (7:2) hatte der Argentinier im bislang besten Match der Saison dem Schweizer Maestro Roger Federer dessen erste Niederlage des Jahres zugefügt und damit in der kalifornischen Wüste ein Comeback gekrönt, mit dem er selbst nicht mehr gerechnet hatte. „Unvorstellbar“ sei dieser Moment in seiner Leidenszeit gewesen, als vier Operationen an beiden Handgelenken nicht nur die Fortsetzung seiner Karriere infrage stellten. „Vor ein paar Jahren hatte ich sehr schlechte Phasen, an die ich nicht mehr denken möchte“, sagte del Potro. Jetzt genieße er sein Leben wieder, die Reisen um die Welt und die Duelle auf der Profitour. Im Alter von 29 Jahren hat das einstige Supertalent zurück zu alter Klasse gefunden.

Schon einmal lag del Potro die Tenniswelt zu Füßen. Nach seinem Erfolg bei den US Open im Jahr 2009 trauten ihm die Experten zu, langfristig die Dominanz der „Großen Vier“ zu sprengen. Doch Verletzungen raubten dem „Turm von Tandil“ die Lebenslust und ließen ihn bis auf Platz 1045 der Weltrangliste abrutschen. Seit Montag wird del Potro wieder auf Rang sechs geführt. Tendenz steigend.