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DFB-Trainerin Jones feiert perfekten Einstand gegen Russland

 Bundestrainerin Steffi Jones steht im hellen Mantel an der Seitenlinie und beobachtet Isabel Kerschowski beim Einwurf. Foto: feldman/dpa
Bundestrainerin Steffi Jones steht im hellen Mantel an der Seitenlinie und beobachtet Isabel Kerschowski beim Einwurf. Foto: feldman/dpa FOTO: feldman/dpa
Moskau. Nachdem Steffi Jones in ihrem schicken Outfit mit hellem Mantel und trendigem Schal alle Spielerinnen abgeklatscht hatte, konnte sie sich im kalten Moskauer Regen nicht so recht für ihr Debüt erwärmen. Obwohl die letzten Überbleibsel der Goldmedaillen-Gewinnerinnen von Rio der neuen Frauenfußball-Bundestrainerin einen perfekten Einstand beschert hatten, war die als Frankfurter Frohnatur bekannte Jones im Anschluss an das 4:0 (3:0) in Russland nicht vollauf zufrieden. sid

Nachdem Steffi Jones in ihrem schicken Outfit mit hellem Mantel und trendigem Schal alle Spielerinnen abgeklatscht hatte, konnte sie sich im kalten Moskauer Regen nicht so recht für ihr Debüt erwärmen. Obwohl die letzten Überbleibsel der Goldmedaillen-Gewinnerinnen von Rio der neuen Frauenfußball-Bundestrainerin einen perfekten Einstand beschert hatten, war die als Frankfurter Frohnatur bekannte Jones im Anschluss an das 4:0 (3:0) in Russland nicht vollauf zufrieden.

"Die erste Halbzeit war gut. Da haben wir schnell und präzise gespielt. Das war taktisch gut. In der zweiten Hälfte haben wir dann den Faden verloren. Damit bin ich nicht so zufrieden", sagte Jones erst etwas missmutig, bevor sie sich dann doch etwas freuen konnte: "Aber hey - Auftaktsieg, alles gut."

Jones hätte nach dem Erfolg im vorletzten EM-Qualifikationsspiel ruhig etwas besser gelaunt sein können. Schließlich standen 28 Tage nach dem Olympiasieg nur vier Spielerinnen in der Startelf, die auch im Olympia-Finale gegen Schweden (2:1) mit von der Partie waren. Dennoch trafen Leonie Maier (14.), Kathrin Hendrich mit ihrem ersten Länderspiel-Tor (25.) und Lena Petermann (78.) für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Dazu kam ein Eigentor von Xenia Tsybutowitsch (7.).



Die zweimaligen Welt- und achtmaligen Europameisterinnen hatten sich schon lange vor ihrem Triumph im Maracana für die Endrunde in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August 2017) qualifiziert. Nach sechs Siegen in sechs Spielen (30:0 Tore) lösten die Titelverteidigerinnen bereits im April ihr EM-Ticket. Zum Quali-Abschluss der Gruppe 5 treten die Deutschen am Dienstag noch in Ungarn (16 Uhr/ZDF) an.