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DFB reicht EM-Bewerbung ein und sagt Dresden ab

NYON. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat gestern offiziell seine "Interessen-Erklärung" für die EM 2024 eingereicht. DFB-Präsident Reinhard Grindel reiste persönlich nach Nyon in die Schweiz und übergab die Unterlagen an Uefa-Generalsekretär Theodore Theodoridis. Nicht in der Bewerbung steht die Stadt Dresden, weil das Stadion dort die Mindestanforderung nicht erfüllt. sid

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat gestern offiziell seine "Interessen-Erklärung" für die EM 2024 eingereicht. DFB-Präsident Reinhard Grindel reiste persönlich nach Nyon in die Schweiz und übergab die Unterlagen an Uefa-Generalsekretär Theodore Theodoridis. Nicht in der Bewerbung steht die Stadt Dresden, weil das Stadion dort die Mindestanforderung nicht erfüllt.

"Es war mir wichtig, der Uefa persönlich zu übermitteln, dass wir geschlossen und entschlossen hinter dieser Bewerbung stehen. Wir sind uns bewusst, dass ein solches Großereignis organisatorische Herausforderungen mit sich bringt", sagte Grindel.

Theodoridis wurde ein 40 Seiten umfassendes Paket übergeben, das neben der Interessenserklärung auch eine Kurzpräsentation der 17 potenziellen Austragungsorte beinhaltet. Der DFB will das Turnier in zehn Stadien ausrichten. Der Arena in Dresden wurde aussortiert, weil sie nicht über die vorgeschriebene Nettokapazität von 30 000 Sitzplätzen verfügt. Die Uefa verkündet die Bewerber am 10. März. Bislang hat nur die Türkei ihre Bewerbung angekündigt.