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DFB-Präsidentenamt: Staudt will Doppelspitze mit Niersbach

Stuttgart. Erwin Staudt will im Kampf um die Nachfolge von Theo Zwanziger als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nicht gegen DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach antreten. Der als Kandidat gehandelte Ex-Präsident des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart plädiert aber für ein Führungsduo Staudt/Niersbach beim DFB

Stuttgart. Erwin Staudt will im Kampf um die Nachfolge von Theo Zwanziger als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nicht gegen DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach antreten. Der als Kandidat gehandelte Ex-Präsident des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart plädiert aber für ein Führungsduo Staudt/Niersbach beim DFB."Ich als Präsident und Herr Niersbach weiter als Generalsekretär wäre für den deutschen Fußball ideal", sagte Staudt gestern. Er versicherte, er werde nicht gegen Niersbach kandidieren, sofern sich dieser um das Amt des DFB-Präsidenten bewerbe. Er habe früher auch schon erklärt, nicht gegen Liga-Präsident Reinhard Rauball anzutreten. Der hatte am Montag mitgeteilt, als Zwanziger-Nachfolger nicht zur Verfügung zu stehen.

Zum Treffen der Landesverbandsvorsitzenden und des DFB-Präsidium heute in Frankfurt wird Staudt nicht kommen. "Nein, um Gottes Willen. Ich gehe da nicht hin", sagte der ehemalige IBM-Manager. Zwanziger, der im Oktober 2012 aufhören will, bremst derweil die Suche nach seinem Nachfolger: "Noch bin ich da. Ich warne davor, den Posten zu früh zu vergeben. Wir haben keine Eile. Und ich will eine saubere Nachfolge-Lösung haben, eine, die der deutsche Fußball verdient hat." dpa