| 22:34 Uhr

DFB-Pokal
Werder Bremen setzt sich problemlos gegen Delmenhorst durch

 Werders Niklas Moisander (l) freut sich mit Maximilian Eggestein über sein Tor zum 2:0. Foto: Carmen Jaspersen
Werders Niklas Moisander (l) freut sich mit Maximilian Eggestein über sein Tor zum 2:0. Foto: Carmen Jaspersen
Bremen. Werder Bremen hat das Nachbarschaftsduell mit Oberligist Atlas Delmenhorst problemlos 6:1 (4:1) gewonnen und sich für die 2. Runde des DFB-Pokals qualifiziert. Von Tobias Brinkmann, dpa

Im Auswärtsspiel im heimischen Weserstadion trafen Yuya Osako (10.), Niklas Moisander (20.), Milot Rashica (37.), Davy Klaassen (40.) und Sturm-Legende Claudio Pizarro (68. Minute/74.) für den Fußball-Bundesligisten. Der Fünftligist freute sich über das zwischenzeitliche 1:2 durch Tom Schmidt (30.) und mit 41.500 Zuschauern über einen Rekord. Nie zuvor waren mehr Besucher zu einer Pokalpartie eines Amateur-Clubs in der 1. Runde gekommen.

Über 10.000 Fans reisten aus Delmenhorst ins nur wenige Kilometer entfernte Bremen mit und hofften auch einen Pokal-Coup beim großen Nachbarn. Doch der hochfavorisierte Bundesligist sorgte schnell für klare Verhältnisse. Nach Treffern von Osako (10.) und Kapitän Moisander (20.) gelang der Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt eine schnelle 2:0-Führung.

Die Werder-Offensive wirkte im ersten Pflichtspiel nach dem Abgang von Max Kruse (Fenerbahce Istanbul) durchaus in guter Frühform. Osako wirbelte, Rashica war mit seiner Schnelligkeit kaum zu halten. Kohfeldt überraschte zudem mit dem Einsatz des 19 Jahre alten Joshua Sargent, der den Vorzug vor Millionen-Neuzugang Niclas Füllkrug erhielt.



Die Offensive ist bereits in guter Form, die Defensive dagegen weiterhin anfällig. Beim einzigen Delmenhorster Konter in der ersten Hälfte wurden Nuri Sahin und Co. überlaufen. Schmidt schloss den Angriff für das größtenteils aus Werder-Fans bestehende Team zum vielumjubelten 1:2 ab (30.).

Bis zum Bundesliga-Start gegen Fortuna Düsseldorf wird die Werder-Abwehr noch Verstärkung bekommen. Der Dortmunder Ömer Toprak steht kurz vor einem Wechsel an die Weser.

Der Anschluss sorgte allerdings nur kurz für neue Atlas-Hoffnung. Rashica (37.) und Klaassen (40.) entschieden noch vor der Pause die Partie. Der eingewechselte Sturm-Oldie Pizarro war nach dem Seitenwechsel für die Highlights zuständig. Mit 40 Jahren ist der Peruaner der älteste Doppel-Torschütze der Pokal-Historie.

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