| 23:35 Uhr

Fußball
DFB mit Kurs-Korrektur beim umstrittenen Videobeweis

Frankfurt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat seine Anweisungen an die Bundesliga-Schiedsrichter beim Thema Videobeweis angepasst und eine „Kurs-Korrektur“ vorgenommen. Laut Medienberichten darf sich der Videoassistent nun auch bei nicht zweifelsfreien „klaren Fehlern“ melden.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat seine Anweisungen an die Bundesliga-Schiedsrichter beim Thema Videobeweis angepasst und eine „Kurs-Korrektur“ vorgenommen. Laut Medienberichten darf sich der Videoassistent nun auch bei nicht zweifelsfreien „klaren Fehlern“ melden.

In einem von den Schiri-Bossen Lutz Michael Fröhlich und Hellmut Krug unterzeichneten DFB-Schreiben vom 25. Oktober, das an alle Bundesligisten verschickt wurde und das dem Magazin kicker vorliegt, ist von einer „Kurs-Korrektur“ die Rede. Diese sei vorgenommen worden, „ohne den grundsätzlichen Ansatz des Videoassistenten-Projekts ,Eingriff nur bei klarem Fehler’ infrage zu stellen“, heißt es in dem Brief weiter.

Des Weiteren wird gefordert, dass der Videoassistent sich unverzüglich dem Unparteiischen mitteilt, auch in „schwierigen Situationen“, in denen die Einordnung der Schiedsrichter-Entscheidung in die Kategorie „klarer Fehler“ nicht zweifelsfrei gewährleistet sei, der Videoassistent aber starke Zweifel an der Berechtigung der Entscheidung habe.