| 00:30 Uhr

DFB-Frauen bezwingen auch China

Vila Real de Santo Antonio. Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat beim Algarve-Cup in Portugal Kurs auf das Finale genommen. Zwei Tage nach dem 1:0-Erfolg gegen Island bezwang das Team von Trainerin Silvia Neid am Freitag auch China mit 1:0 (1:0). Das Siegtor für die DFB-Elf in Vila Real de Santo Antonio gelang Melanie Behringer (32.) per Foulelfmeter

Vila Real de Santo Antonio. Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat beim Algarve-Cup in Portugal Kurs auf das Finale genommen. Zwei Tage nach dem 1:0-Erfolg gegen Island bezwang das Team von Trainerin Silvia Neid am Freitag auch China mit 1:0 (1:0). Das Siegtor für die DFB-Elf in Vila Real de Santo Antonio gelang Melanie Behringer (32.) per Foulelfmeter. Die Chinesinnen spielten nach Gelb-Roten Karten für Han Peng (27.) und Zhang Rui (90.) am Ende nur noch zu neunt. Der zweimalige Weltmeister war zwar drückend überlegen, doch die Chancen-Auswertung mangelhaft. Sie stürmten, trafen aber nicht oder scheiterten an der guten chinesischen Torhüterin. Zahlreiche Versuche von Anja Mittag, Debütantin Luisa Wensing, Bartusiak und Linda Bresonik blieben ungenutzt. "Ich fand unser Spiel richtig gut", meinte Neid, die vor allem mit dem taktischen Verhalten und der Abwehrarbeit zufrieden war. "Wir wollten aus einem Mittelfeld-Pressing heraus agieren. Das ist uns gut gelungen", lobte die Bundestrainerin. "Die Chinesinnen hatten kaum Möglichkeiten, den Ball durch die Lücken zu spielen."Nach dem 13. Sieg im 27. Duell mit China spielt die DFB-Auswahl zum Vorrundenabschluss am Montag (16.30 Uhr/Eurosport) gegen die ebenfalls zweimal siegreichen Schwedinnen um den Einzug ins Finale. Der WM-Dritte fertigte Island mit 4:1 ab und ist dank des besseren Torverhältnisses Spitzenreiter der Gruppe A vor Deutschland. So benötigt die Neid-Elf gegen Schweden einen Sieg, um das Endspiel am Mittwoch gegen den Sieger der Gruppe B (USA oder Japan) zu erreichen. Bei einem Remis oder einer Niederlage am Montag würden die deutschen Frauen um Platz drei kämpfen. dpa