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DFB: Bundestrainer Löw startet ohne Frings ins WM-Jahr

München. Bundestrainer Joachim Löw setzt beim Start in die WM-Saison auch im Tor mit Robert Enke und Tim Wiese auf Erfahrung -nur für Routinier Torsten Frings geht der schleichende Abschied aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft weiter

München. Bundestrainer Joachim Löw setzt beim Start in die WM-Saison auch im Tor mit Robert Enke und Tim Wiese auf Erfahrung -nur für Routinier Torsten Frings geht der schleichende Abschied aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft weiter. Der 32 Jahre alte Bremer ist als Nebenmann von Kapitän Michael Ballack im zentralen Mittelfeld vorerst vom fünf Jahre jüngeren Stuttgarter Thomas Hitzlsperger verdrängt worden und fehlt im 20 Spieler umfassenden Aufgebot von Löw für das Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiel am kommenden Mittwoch (18 Uhr MESZ/ARD) in Baku gegen das von Ex-Bundestrainer Berti Vogts betreute Aserbaidschan. Einziger Länderspiel-Neuling ist der Stuttgarter Sami Khedira, der als U21-Europameister die Zukunft auf der Frings-Position verkörpert. "Torsten Frings ist ein Routinier mit fast 80 Länderspielen, der, wenn er eingeladen wird, eigentlich auch von Beginn an eingesetzt werden muss. Ich habe mit ihm gesprochen und ihm mitgeteilt, dass ich dies derzeit nicht garantieren kann, weil Thomas Hitzlsperger auf seiner Position bei mir momentan die Nase vorne hat", erläuterte Löw den Verzicht auf den 79-maligen Nationalspieler. Der Bremer Kapitän sei aber "weiterhin ein wichtiger Spieler für uns", versicherte der Bundestrainer. dpa