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Deutsche Springreiter mit minimalen WM-Finalchancen

Caen. Das deutsche Springreiter-Duo Christian Ahlmann mit Codex One und Ludger Beerbaum mit Chiara wird bei der Reit-WM in Caen an diesem Samstag nicht mehr in der Einzelkonkurrenz starten. Das teilte die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mit. sid

Ahlmann habe es als an zehnter Stelle rangierender Reiter "nicht mehr selbst in der Hand, nach vorne zu kommen", erklärte Bundestrainer Otto Becker. Beerbaum sehe als 30. keine Chance auf eine vordere Platzierung. Am Springen der 30 besten Reiter nehmen damit nur die beiden Deutschen Daniel Deußer mit Cornet D'Amour und Marcus Ehning mit Cornado NRW teil.

"Wir müssen auf die Fehler der anderen warten", meinte Becker. Aus eigener Kraft kann selbst Deußer, als Achter derzeit noch bester deutscher Reiter im Einzel, das Finale nicht mehr erreichen. Anders als bei Olympischen Spielen gibt es bei der WM noch eine spektakuläre Verlängerung. Die besten vier Reiter der ersten fünf Runden qualifizieren sich für das Finale mit Pferdewechsel. Dort müssen die Reiter sowohl das eigene Pferd als auch die Vierbeiner der Konkurrenz reiten.