| 22:50 Uhr

Wettbewerb ohne verletzten Thomas Dreßen
Deutsche Skirennläufer enttäuschen beim Super-G

Beaver Creek. Ohne den verletzten Kitzbühelsieger Thomas Dreßen haben die deutschen Skirennläufer beim Super-G in Beaver Creek/Colorado enttäuscht. Beim Triumph des Österreichers Max Franz (1:01,91 Minuten) erreichten Josef Ferstl (Hammer) und Andreas Sander (Ennepetal) im zweiten Super-G der Saison keine Spitzenplatzierung.

Das wegen Schneefalls verkürzte Rennen auf der Raubvogel-Piste fand bei schwierigen Sichtverhältnissen statt. Ferstl ging wegen der Neuschneemenge als „Testfahrer“ mit Startnummer 1 unter ungünstigen Voraussetzungen ins Rennen. Der Grödensieger von 2017 holte in 1:03,28 Minuten auf dem 30. Rang gerade noch einen Weltcuppunkt. Auch Andreas Sander (Ennepetal/1:03,71 Minuten) blieb als 42. weit unter seinen Möglichkeiten.

Der verletzte Dreßen ist derweil von einer baldigen Trendwende überzeugt, damit die Lücke, die er vorerst hinterlässt, keine zu ernsten Ausmaße bekommt. „Das wird schon funktionieren. Wichtig ist, dass nicht gleich Druck gemacht wird, lasst sie mal in Ruhe arbeiten." Das wird auch sein Motto der nächsten Monate sein, verdeutlichte er.