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Desolate Homburger unterliegen Hoffenheim II

 Auch Giancarlo Pinna (rechts) – hier gegen den Hoffenheimer Kingsley Schindler – konnte dem Spiel nur wenig Impulse geben. Foto: mh
Auch Giancarlo Pinna (rechts) – hier gegen den Hoffenheimer Kingsley Schindler – konnte dem Spiel nur wenig Impulse geben. Foto: mh FOTO: mh
Homburg. Spielerisch desolat präsentierte sich der FCH gestern Abend im Nachholspiel gegen die U23 der TSG Hoffenheim. Die Gäste gewannen dank ihres einzigen gefährlichen Torschusses in der ersten Halbzeit durch Grischa Prömel. Michèle Hartmann

Das war überhaupt nichts: Nach der schwächsten Leistung in diesem Jahr verlor der FC Homburg gestern Abend nicht unverdient in einem schwachen Regionalligaspiel mit nur sehr wenigen Höhepunkten gegen Hoffenheim II mit 0:1.

Einfallslos, spielerisch desolat und konzeptlos präsentierte sich der FCH in seinem Nachholspiel gegen die U23 der TSG Hoffenheim , die mit ihrem einzigen gefährlichen Torschuss in der ersten Halbzeit durch Grischa Prömel (12.) früh in Führung gegangen war. Nach diesem Tor sollte Homburg nicht mehr viel einfallen. Immer wieder versuchte man es mit hohen Bällen, die von der kopfballstarken Gästemannschaft locker abgefangen wurden. Zweikampfschwach und mit vielen Ballverlusten zog der FCH fast immer den kürzeren. Hoffenheim hatte überhaupt keine Mühe, den knappen Vorsprung bis zur Pause zu verteidigen. Homburgs Trainer Jens Kiefer: ,,In der ersten Halbzeit spielten wir sehr schwach. Wir ließen dem Gegner zuviel Platz. Ärgerlich der Rückstand, weil Hoffenheim auch nicht viel machte und ein einzige Schuss reichte, um in Führung zu gehen."

Kiefer brachte zwar mit Torjäger Patrick Schmidt noch einen zweiten Stürmer zum Beginn der zweiten Halbzeit, doch es dauerte sage und schreibe bis zur 59. Minute vor nur noch 520 Zuschauern (Saisonminusrekord) im Waldstadion, bis der FCH zum ersten und letzten Mal in diesem Spiel torgefährlich war. Nach einer Hereingabe von Marc Gallego verpassten Patrick Schmidt und Tim Stegerer freistehend den Ball um Zentimeter. Vier Minuten später vergab Schmidt eine halbwegs gute Möglichkeit.

Der Rest war zum Vergessen. Der FC Homburg bemühte sich zwar, aber Farbe ins Spiel brachte der Gastgeber nur durch vier kassierte Gelbe Karten. Hoffenheim brachte das 1:0 problemlos über die Zeit.

Kiefer: ,,Man merkte es meinen Spielern an, dass sie müde im Kopf waren. Angesichts der vielen Spiele in den letzten Tagen auch kein Wunder!" Fünf Spiele in 17 Tagen, bei denen der FCH unter anderem gegen Spitzenreiter Kickers Offenbach und den Dritten SV Elversberg hart gefordert worden waren, hinterließen ihre Spuren. ,,Wir wollten zwar gewinnen, aber es war einfach heute nichts möglich", sagte der Homburger Trainer.

Zum Thema:

Auf einen BlickFC Homburg : Broll - Gaebler (82. Timpone), Fischer, Wolf, Stegerer - Kilian, Kröner - Gallego, Zimmermann (73.), Pinna (46. Schmidt) - Hesse.Tor: 0:1 (12.) Prömel Gelbe Karten: Kröner, Fischer, Wolf, Hesse Schiedsrichter: Jöllenbeck Zuschauer: 520. mh