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Der VfL Bochum steht heute beim 1. FC Köln unter Zugzwang

Düsseldorf. Der VfL Bochum steht nach acht Spielen ohne Sieg heute im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln (Anstoß 20.30 Uhr) mit dem Rücken zur Wand. "Wir müssen punkten, am besten schon in Köln", artikulierte Trainer Heiko Herrlich das dringende Bedürfnis des Tabellen-15. Der lange komfortable Abstand zur Gefahrenzone ist zusammengeschmolzen: Freiburg hat als 17

Düsseldorf. Der VfL Bochum steht nach acht Spielen ohne Sieg heute im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln (Anstoß 20.30 Uhr) mit dem Rücken zur Wand. "Wir müssen punkten, am besten schon in Köln", artikulierte Trainer Heiko Herrlich das dringende Bedürfnis des Tabellen-15. Der lange komfortable Abstand zur Gefahrenzone ist zusammengeschmolzen: Freiburg hat als 17. nur drei Zähler weniger, Hannover auf dem Platz 16 nur einen. "Wir kennen diese Situation", sagte VfL-Sportvorstand Thomas Ernst. Auch Herrlich bemühte sich um Formulierungen, die äußerliche Unerschütterlichkeit dokumentieren sollen: "Bei uns ist keiner hilflos und keiner ohnmächtig." Ausgerechnet in der heiklen Phase muss Herrlich auf einen seiner Erfahrensten verzichten: Christoph Dabrowski, in 273 Bundesliga-Partien erprobter Haudegen, fällt mit einem Achillessehnen-Anriss aus. Für den Kölner Trainer Zvonimir Soldo ist trotz der Heimschwäche mit nur zwei Siegen ein Abstieg bei 34 Punkten kein Thema mehr. Trotzdem sollen die Kölner Zuschauer versöhnt werden. "Das sind wir unseren Fans eindeutig schuldig", sagte Adam Matuschyk, der beim 2:0 in Hoffenheim beide Treffer für den FC erzielt hat. dpa