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Der VfL Bochum plant sicherheitshalber bereits zweigleisig

Bochum. Bayern München vor der Brust, Hannover 96 im Hinterkopf. Vor dem Abstiegsfinale gegen die Niedersachsen am letzten Spieltag bemüht sich der VfL Bochum um Konzentration auf das Duell beim Champions-League-Finalisten am Samstag. "Es kommt uns zu Gute, dass die Bayern gewinnen müssen, wenn sie deutscher Meister werden wollen

Bochum. Bayern München vor der Brust, Hannover 96 im Hinterkopf. Vor dem Abstiegsfinale gegen die Niedersachsen am letzten Spieltag bemüht sich der VfL Bochum um Konzentration auf das Duell beim Champions-League-Finalisten am Samstag. "Es kommt uns zu Gute, dass die Bayern gewinnen müssen, wenn sie deutscher Meister werden wollen. An Hannover denken wir noch nicht", versicherte VfL-Trainer Heiko Herrlich, dessen Elf nach zehn Spielen ohne Sieg auf den Relegationsplatz 16 abgerutscht ist.Wenn Bochum (28 Punkte) in München verliert und der Tabellen-17. Hannover (27) gegen Mönchengladbach gewinnt, könnte der Revierclub mit einem Heimsieg über die Elf von Mirko Slomka aus eigener Kraft zumindest die Relegationsspiele gegen den Zweitliga-Dritten erreichen. Längst hat sich Bochum auch auf den schlimmsten Fall und die Folgen eingestellt. "Natürlich planen wir zweigleisig", sagte Ernst. Bei einem Sturz in die 2. Liga müsste der Etat des Gesamtvereins von jetzt 38,5 Millionen Euro auf 22 Millionen Euro gesenkt werden, weil Einnahmen durch Sponsoren, TV-Gelder und Zuschauer einbrechen. Ernst: "Dann müssten wir in allen Bereichen eisern sparen." dpa