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Fußall-Stadtmeisterschaft
Der TSC Zweibrücken wird gejagt

In den letzten beiden Jahren feierte der TSC Zweibrücken den Stadtmeistertitel (hier 2017). Triumphieren die Jungs vom TSC am Wochenende erneut, dürfen sie den Wanderpokal des Pfälzischen Merkur mit an die Wattweiler Straße nehmen.
In den letzten beiden Jahren feierte der TSC Zweibrücken den Stadtmeistertitel (hier 2017). Triumphieren die Jungs vom TSC am Wochenende erneut, dürfen sie den Wanderpokal des Pfälzischen Merkur mit an die Wattweiler Straße nehmen. FOTO: mw / Marco Wille
Zweibrücken. Die 40. Zweibrücker Fußball-Stadtmeisterschaft findet am Wochenende im Westpfalzstadion statt. Von Fritz Schäfer

In den Jahren 2016 und 2017 gewann der TSC Zweibrücken souverän die Fußball-Stadtmeisterschaft. Mit einem weiteren Erfolg würde der Wanderpokal des Pfälzischen Merkur im Sportheim an der Wattweiler Straße bleiben. „Ob der Pokal dann bei uns bleibt, ist nicht so wichtig“, sagt TSC-Trainer Sanel Nuhic. Wobei er betont, dass die Mannschaft und er die Stadtmeisterschaft gewinnen wollen. Zumal die Veranstaltung nach dem Modus gespielt wird, den er schon vor einigen Jahren vorgeschlagen hat.

Die 40. Auflage der Fußball-Stadtmeisterschaft im Westpfalzstadion wird an zwei Tagen, am Samstag und Sonntag, 21. und 22. Juli, ausgetragen. „Das stört dann die Vorbereitung überhaupt nicht“, sagt Nuhic. Zudem könnten die unterklassigen Mannschaften durch die Spielzeit von zwei mal 20 Minuten höherklassigen Clubs über die volle Spielzeit Paroli bieten. „Insgesamt denke ich, dass der Modus für die Zuschauer interessanter ist“, glaubt Nuhic.

Gespielt wird in zwei Gruppen. In Gruppe A sind der TuS Wattweiler, die SG VBZ-Ixheim I, der TSC II und der ausrichtende SVN. Die beiden letztgenannten eröffnen am Samstag, 14.30 Uhr das Turnier. Für den Trainer des SVN Zweibrücken, Andreas Hergert, ist das schon das Schlüsselspiel, wenn es darum geht, die Vorrunde zu überstehen. Denn die erste Mannschaft der VBZ-Ixheim sei „eine andere Hausnummer“. Die beiden Landesligisten sind für Hergert auch die „eindeutigen Favoriten“. Das Spiel um Platz drei sei das Ziel für seine Mannschaft.



Dabei muss Hergert am anstehenden Stadtmeisterschafts-Wochenende auf drei wichtige Spieler verzichten. „Das ist halt der Nachteil, wenn es an einem Wochenende ausgetragen wird.“ Ansonsten erkennt der SVN-Trainer indes auch Vorteile im neuen Modus. „Durch die kürzere Spielzeit wird es eine andere Stadtmeisterschaft“, vermutet Hergert.

Bei der SG VBZ-Ixheim, die bei der Veranstaltung erstmals in einem offiziellen Wettbewerb antritt, wird die Stadtmeisterschaft „ernst genommen“, erklärt der Trainer der zweiten Mannschaften, Oliver Schneider. „Wir werden zwei ordentliche Mannschaften ins Rennen schicken.“ Dabei habe jeder Spieler die Möglichkeit, sich den Trainern zu präsentieren. Insofern sei das Turnier eine gute Ergänzung in der Vorbereitung. Die Spielgemeinschaft habe schon den Anspruch, mit beiden Mannschaften die Gruppenphase zu überstehen.

Dabei bekommt es die zweite Mannschaft der SG in der Gruppe B mit der TSG Mittelbach, dem TuS Rimschweiler und dem Titelverteidiger TSC zu tun. Am Samstag spielen alle Mannschaften zwei Partien. Das dritte Gruppenspiel bestreiten die Teams am Sonntag ab 14 Uhr. Nach den Gruppenpartien spielen die Gruppenzweiten um 17 Uhr um Platz drei, die Gruppenersten bestreiten um 18.30 Uhr das Endspiel. Diese beiden Partien werden über zwei mal 30 Minuten ausgetragen.

Bereits zwei Mal konnten Vereine den Wanderpokal nach drei Siegen behalten: der SV Ixheim und der SV Niederauerbach. Der SVN ist mit 15 Siegen auch Rekordgewinner, vor dem TSC mit acht Erfolgen, Ixheim (5), VBZ (4), Oberauerbach (3), Rimschweiler (2) und Mittelbach und Wattweiler (je ein Sieg).

Auch die AH-Mannschaften ermitteln an einem Tag den Stadtmeister. Das Turnier am Freitag, 20. Juli, beginnt um 19 Uhr. Gegen 21 Uhr steht dann der Sieger fest. Die fünf Mannschaften spielen auf zwei Kleinspielfeldern im Modus „Jeder gegen Jeden“. Dabei müssen Rimschweiler und die SG VBZ-Ixheim vier Spiele mit kurzer Pause austragen. „Das ist ganz schön happig. Da müssen wir viele Spieler mitnehmen“, hatte der VBZ-Spielleiter Ralf Helmert schon bei der Auslosung angemerkt. Mittelbach, der TSC und der SVN haben zwischendurch ein Spiel Pause. Im vergangenen Jahr gewannen die VBZ den Wanderpokal des Pfälzischen Merkur.